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ASTRONOMIE UND PRAXIS: COMPUTER: Eine Handvoll Mond

Smartphones und Tablet-Computer sind heute so leistungsfähig, dass sie auch komplexe Aufgaben bewältigen können. Damit sind sie auch für Anwendungen in der Astronomie interessant. Beispielsweise können die handlichen Geräte die Oberfläche des Mondes detailgetreu und sogar in 3-D wiedergeben. Hier stellen wir drei Digitalprodukte vor, die Ihnen den Erdtrabanten näher bringen.
Mond und App

Im 17. Jahrhundert, bald nach der Erfindung des Teleskops, begannen Himmelsbeobachter, den Mond professionell zu kartieren und stießen damit eine Entwicklung an, die bis heute andauert. Mit der Konstruktion größerer und besserer Optiken wurde die Erkundung des Erdtrabanten immer genauer. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wandten die Astronomen die damals noch junge Technik der Fotografie auf Himmelsobjekte an und erfassten so auch die gesamte erdzugewandte Mondoberfläche. Weitere hundert Jahre später konnten die Forscher nicht nur die Grenzen überwinden, die ihnen bis dahin der störende Einfluss der Erd­atmosphäre gesetzt hatte, sondern auch kosmisches Neuland entdecken: 1959 funkte die sowjetische Sonde Luna 3 erste Bilder von der Mondrückseite zur Erde, und 1964 nahm die US-amerikanische Sonde Ranger-7 tausende Bilder aus geringem Abstand auf, bevor sie auf der Oberfläche aufschlug. Diese Untersuchungen bildeten den Auftakt zu zahlreichen weiteren Missionen der USA, Russlands, Japans, Europas und Chinas, bei denen der Erdtrabant in nahezu allen Wellenlängenbereichen mit hoher Auflösung aufgenommen wurde …

Kennen Sie schon …

Sterne und Weltraum – Artemis II: Wie erfolgreich war die Mission zum Mond?

Mit dem Artemis-Programm, das 2022 mit der unbemannten Testmission Artemis I begann, strebt die NASA eine erneute Landung von Menschen auf dem Mond an. Mit der nun bemannten und erfolgreich abgeschlossenen Mondumrundung von Artemis II hat sie einen weiteren Meilenstein erreicht – noch nie waren Menschen weiter ins All vorgedrungen. Wir zeigen die Highlights der Mission und geben einen Ausblick. Weiter berichten wir über die Pläne der ESA bis 2035 ein Interferometer zur Messung von Gravitationswellen im Weltraum zu installieren – LISA, sowie von der darüber hinaus schon geplante Weiterentwicklung LISAmax. In unserem Praxisteil lesen Sie über die in der Amateurszene noch wenig verbreitete Spektroheliografie zur Sonnenbeobachtung und deren Möglichkeiten.

Spektrum - Die Woche – DeepSeek erschüttert erneut die KI-Welt

»Die Woche« analysiert, wie das KI‑Modell DeepSeek die globale KI‑Landschaft verändert. Zudem: Warum die körperliche Fitness von Kindern und Jugendlichen seit Corona sinkt, weshalb Alltagsgespräche seltener werden und wie neue Verfahren der Quantenfehlerkorrektur Quantencomputer voranbringen.

Spektrum - Die Woche – Die wilden Kühe von Tschernobyl

In Tschernobyl ist unfreiwillig ein einzigartiges, weitgehend menschenleeres Naturparadies entstanden. Lesen Sie, wie sich das Leben dort über die Jahre erholt hat. Darüber hinaus: Interview zur Rettungsaktion für den Buckelwal und wie funktioniert Quantenphysik in einem sich ausdehnenden Universum?

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