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Gute Frage!: Lässt sich die Angst vor Spinnen per Simulation behandeln?

Der Psychologe Youssef Shiban von der Universität Regensburg erprobt virtuelle Therapiemethoden für Arachnophobiker.
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Kurz erklärt: Arachnophobie

Nicht jeder, der Angst oder Ekel beim Anblick einer Spinne empfindet, leidet unter einer Spinnenphobie. Eine Angststörung liegt nur dann vor, wenn Betroffene dabei starke körperliche Symptome wie Herzrasen, Atemnot, Zittern und Schwitzen erleben, wenn sie erstarren oder schreien. Typisch sind zudem katastrophisierende Gedanken wie "Die Spinne wird mich vergiften" oder "Das halte ich nicht aus" sowie die Vermeidung von Orten, an denen Spinnen vermutet werden. Die Betroffenen sind sich in der Regel bewusst, dass sie übertrieben reagieren.

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  • Quellen

Shiban, Y. et al.: Fear Reactivation Prior to Exposure Therapy: Does it Facilitate the Effects of VR Exposure in a Randomized Clinical Sample? In: Journal of Behavior Therapy and Experimental Psychiatry 46, S. 133-140, 2015

Shiban, Y. et al.: Effect of Multiple Context Exposure on Renewal in Spider Phobia. In: Behaviour Research and Therapy 51, S. 68-74, 2013

Shiban, Y. et al.: Effect of Combined Multiple Contexts and Multiple Stimuli Exposure in Spider Phobia: A Randomized Clinical Trial in Virtual Reality. In: Behaviour Research and Therapy 71, S. 45-53, 2015

Choy, Y. et al.: Treatment of Specific Phobia in Adults. In: Clinical Psychology Review 27, S. 266-286, 2007

Rothbaum, B. O. et al.: A Controlled Study of Virtual Reality Exposure Therapy for the Fear of Flying. In: Journal of Consulting and Clinical Psychology 68, S. 1020-1026, 2000