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Blick in die Forschung: Kurzberichte: Stern aus Galaxis geschleudert ... und Tschüss

Der zufälligen Entdeckung eines Hyperschnellläufers folgte die Erkenntnis, dass er aus dem galaktischen Zentrum stammt. Ein Doppelsternsystem wurde bei seiner Begegnung mit dem extrem massereichen Schwarzen Loch vor rund fünf Millionen Jahren zerrissen, und einer der beiden Sterne entflieht nun dem Milchstraßensystem.
Hyperschnellläufer entflieht der Galaxis

Wenn in einem astronomischen Fachartikel der Begriff »serendipitous discovery«, zu Deutsch eine »glückliche Entdeckung«, fällt, dann weiß man gleich, was Sache ist: So richtig gesucht hatten die Astronomen nicht, aber gefunden haben sie trotzdem etwas. Im vorliegenden Fall ist das ein Stern mit der Kennung S 5-HVS1. Derzeit befindet er sich im südlichen Sternbild Kranich, rund 29 000 Lichtjahre von der Erde entfernt. Es ist ein Stern des Spektraltyps A mit rund 2,35 Sonnenmassen.

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Sterne und Weltraum – Sterne am Tempolimit: Was beschleunigt die galaktischen Raser?

Hyperschnellläufer sind Sterne, die mit Hunderten bis Tausenden Kilometern pro Sekunde durchs All rasen. Wir gehen der Frage nach, welche gewaltigen Prozesse solche Ausreißer beschleunigen und woher sie stammen. Darüber hinaus berichten wir über das ESA Weltraumteleskop CHEOPS, mit dem seit 2019 äußerst präzise Daten über bereits bekannte Exoplaneten gesammelt werden, die Grundlage für neue Entdeckungen sind. Die Mission hat sich als so erfolgreich erwiesen, dass sie möglicherweise bis 2029 weiterläuft. Unsere Autorin zieht eine Zwischenbilanz und zeigt, welche exotischen Welten CHEOPS bereits enthüllt hat. Im Beobachtungsteil richten wir den Blick auf die Sonnenfinsternis am 12. August 2026 über Europa. In Deutschland wird sie als tief stehende partielle Finsternis sichtbar sein. Unser Autor erklärt, was Sie als Beobachter wissen müssen: vom Verlauf des Totalitätsstreifens über die Standortwahl bis zur sicheren Beobachtung und fotografischen Dokumentation.

Spektrum - Die Woche – Das letzte Lebenszeichen eines uralten Ozeans?

Unter Borneo bebte am 23. Februar die Erde – an einem Ort ohne aktive Subduktionszone. Das Ereignis stellt gängige geologische Modelle infrage. Außerdem: grausames Eisenzeit-Ritual, wie Novae explodieren, Streit um die EEG‑Novelle und mehr in »Die Woche«.

Sterne und Weltraum – Explosion in Andromeda – Die Supernova von 1885

Die Supernova S Andromedae, die sich außerhalb unserer Galaxis in einer Entfernung von rund 2,5 Millionen Lichtjahren in der Andromedagalaxie ereignete, wurde von dem Astronomen Ernst Hartwig schon im Jahr 1885 entdeckt. Er schrieb damit Astronomiegeschichte. Heute setzen Instrumente wie das neue 4MOST Maßstäbe für die Forschung. Es kann mehr als 2000 Objekte am Himmel gleichzeitig ins Visier nehmen – Sternbeobachtung von den Anfängen bis ins digitale Zeitalter. Darüber hinaus: Schwarze Löcher, die nach dem Verschlingen eines Sterns nach einiger Zeit im Radiobereich wieder aufleuchten, die Geburt eines weißen Zwerges durch eine Sternkollision sowie unser Praxistipp zur Beobachtung des Südhimmels mit Remote-Teleskopen von zu Hause aus.

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