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Blick in die Forschung: Kurzberichte: Sternentstehung mit höchster Effizienz

Als sich im jungen Kosmos die ersten Galaxien formten, entstanden die Sterne darin so schnell, wie es nach den Gesetzen der Physik gerade noch zulässig ist.
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Es müssen nicht gleich die künftigen Speerspitzen der Forschung wie das James Webb Space Telescope oder das European Extremely Large Telescope sein – auch durch die schrittweise Weiterentwicklung bereits vorhandener irdischer Teleskope werden immer wieder neue Arten von Beobachtungen möglich. Ein Paradebeispiel liefert die gerade erschienene Arbeit einer internationalen Forschergruppe unter der Leitung von Fabian Walter vom Max-Planck-Institut für Astronomie in Heidelberg: Dem Team gelangen mit der aktuellen Ausbaustufe des Radiointerferometers IRAM auf dem Plateau de Bure in den französischen Alpen Beobachtungen, die noch vor ein paar Jahren unmöglich gewesen wären. Beobachtungsziel war eine ferne Galaxie, die heutigen Astronomen so erscheint, wie sie 870 Millionen Jahre nach dem Urknall aussah. Im Gegensatz zu vorherigen Messungen gelang es, nicht nur die allgemeine Sternentstehungsaktivität, sondern auch die Ausdehnung des betreffenden Sternentstehungsgebiets zu messen, die nur rund 4000 Lichtjahre beträgt....
März 2009

Dieser Artikel ist enthalten in Sterne und Weltraum März 2009

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