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Themen der Wissenschaft: Streifzüge durch das Hertzsprung-Russell-Diagramm

Sterne entstehen im Verborgenen - eingebettet in undurchsichtigen Wolken aus Gas und Staub. Erst moderne Beobachtungsverfahren, die infrarotes und ultraviolettes Licht sowie Röntgenstrahlung nutzen, enthüllen die aktiven Vorgänge in den stellaren Geburtsstätten. Gemeinsam mit theoretischen Modellen lässt sich nun recht genau beschreiben, wie ein Stern zu einem Stern wird.
Ein Stern, der gleichmäßig leuchtet und dabei Wasserstoff zu dem schwereren Element Helium »verbrennt«, befindet sich im Hertzsprung-Russell-Diagramm »auf der Hauptreihe«, wie die Astronomen sagen. Aber wie wird ein Stern zu einem Stern? Anders gefragt: Welche Entwicklungslinie verbindet das stellare Vorstadium mit der späteren stabilen Position auf der Hauptreihe? Bis ein Stern den stabilen Zustand des Wasserstoffbrennens erreicht hat, durchläuft er aktive Phasen, die für die Forschung von hohem Interesse sind. Allerdings stellt sich die Untersuchung dieses Vorhauptreihenstadiums sowohl von der theoretischen Seite, das heißt der Modellbildung, als auch von der praktischen Seite, also der Gewinnung von Messdaten und ihrer Interpretation, als wesentlich komplizierter dar als bei den Hauptreihensternen.

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