Direkt zum Inhalt

Medizin: Strompulse stoppen Blutverlust

Um schwere Blutverluste bei Unfall- oder Kriegsopfern zu vermeiden, binden Ersthelfer die verletzten Adern ab. Was aber, wenn die Wunde an einer unzugänglichen Stelle im Körper liegt? Hier könnte das Verabreichen kurzer, starker Strompulse helfen, die Blutung zu stoppen.

Forscher um Yossi Mandel von der Stanford University schnitten narkotisierten Ratten große Blutgefäße auf. Anschließend behandelten sie die Verletzung mit elektrischen Pulsen. Diese waren zwischen 1 und 1000 Mikrosekunden (millionstel Sekunden) lang und hatten eine Amplitude zwischen 0 und 300 Volt. Je länger und stärker die Pulse waren und je rascher sie aufeinander folgten, desto kräftiger zogen sich die beschädigten Gefäße zusammen, was weiteren Blutverlust verhinderte oder zumindest eindämmte. Der Effekt trat binnen Sekunden ein. Nach Beenden der elektrischen Stimulation weiteten sich die Adern über mehrere Minuten hinweg wieder. Sie ließen sich aber durch wiederholte Stromstöße erneut verengen. ...

Kennen Sie schon …

Spektrum - Die Woche – Der heilige Gral der Informatik

Unknackbare Computerprogramme – davon träumen Informatiker. Nun sind sie diesem Ziel einen Schritt näher gekommen. Wie, erfahren Sie in dieser Ausgabe, in der wir auch berichten, wann Ihr Bluthochdruck zu hoch ist und was sich dagegen tun lässt.

Spektrum - Die Woche – Bestäuber im Sinkflug

Unsere Ernährung hängt an den Bestäubern. Zu den vielen Paradoxien im Umgang mit unserer Welt gehört, dass die Menschheit so tut, als könnten wir auf sie verzichten. Außerdem sprachen wir mit dem frischgekürten Chemie-Nobelpreisträger Benjamin List.

Spektrum Gesundheit – Was Blut so besonders macht

Was unser Blut alles kann und wie eine Gentherapie Bluter von Hämophilie heilen soll, lesen Sie in dieser Ausgabe. Außerdem: Wie Miniorgane helfen, Covid-19 zu verstehen.

Schreiben Sie uns!

Beitrag schreiben

Wir freuen uns über Ihre Beiträge zu unseren Artikeln und wünschen Ihnen viel Spaß beim Gedankenaustausch auf unseren Seiten! Bitte beachten Sie dabei unsere Kommentarrichtlinien.

Tragen Sie bitte nur Relevantes zum Thema des jeweiligen Artikels vor, und wahren Sie einen respektvollen Umgangston. Die Redaktion behält sich vor, Zuschriften nicht zu veröffentlichen und Ihre Kommentare redaktionell zu bearbeiten. Die Zuschriften können daher leider nicht immer sofort veröffentlicht werden. Bitte geben Sie einen Namen an und Ihren Zuschriften stets eine aussagekräftige Überschrift, damit bei Onlinediskussionen andere Teilnehmende sich leichter auf Ihre Beiträge beziehen können. Ausgewählte Zuschriften können ohne separate Rücksprache auch in unseren gedruckten und digitalen Magazinen veröffentlicht werden. Vielen Dank!

  • Quelle