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Physik: Teleportation eines Strahls



Reisen ohne Zeitverlust ist ein Traum, der nur Captain Kirkund seiner Crew vergönnt war. Die körperlose Übertragung eines makroskopischen Objekts an einen anderen Ort gehört bisher ins Reich der Science-Fiction. Im Mikrokosmos dagegen ist schon vor gut zwei Jahren die Teleportation von einzelnen Lichtteilchen (Photonen) gelungen. Nun hat ein Team um Ping Koy Lam von der Australischen Nationaluniversität in Canberra den nächsten großen Schritt geschafft: Es konnte einen ganzen Laserstrahl aus einer Milliarde Photonen verschwinden und einen Meter entfernt wieder auftauchen lassen. Grundlage all dieser Experimente bildet die so genannte Verschränkung. Dabei werden zwei Teilchen derart miteinander verbunden, dass der Zustand des einen den des anderen bestimmt, egal wie weit die beiden voneinander entfernt sind. Die Teleportation größerer Objekte erfordert das Kunststück, viele Teilchen auf diese subtile Weise miteinander zu koordinieren. (Australian National University)

Aus: Spektrum der Wissenschaft 8 / 2002, Seite 47
© Spektrum der Wissenschaft Verlagsgesellschaft mbH
8 / 2002

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum der Wissenschaft 8 / 2002

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