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Statistik: Und die Mondlandung fand doch statt!

Eine Inszenierung wäre mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit inzwischen aufgeflogen. Allgemein gilt: Verschwörungstheorien lassen sich mit statistischen Mitteln widerlegen.
Weht sie oder weht sie nicht?
Inzwischen hat David Robert Grimes eine Korrektur zu seinem von mir kritisierten Artikel veröffentlicht. Die korrigierten Kurven sehen – was Wunder – im Wesentlichen so aus wie die von mir erstellten. C. P.

Kann es sein, dass die Mondlandung vom Juli 1969 nicht stattgefunden hat – und alle folgenden vielleicht auch nicht? Angeblich sind bis zu 20 Prozent der US-Amerikaner davon überzeugt, die Weltöffentlichkeit sei damals durch ein groß angelegtes Täuschungsmanöver hinters Licht geführt worden. Statt auf dem Mond seien die sensationellen Fotos in einem eigens dafür hergerichteten Studio entstanden. Das sei nachweisbar, weil die Filmleute kleine Fehler begangen und nicht rechtzeitig ausgebessert hätten. So spiegele sich im Helmvisier eines Astronauten eine ­Studiolampe, die in den vorgeblichen Mondboden gerammte amerikanische Flagge habe im Wind geflattert, den es auf dem Mond nicht gibt, und einiges mehr. Inzwischen geistern diese Behauptungen und ihre Widerlegungen massenhaft durchs Internet.

Wer sich dazu eine sachlich begründete Meinung bilden will, muss einiges von Physik verstehen und sich mit den technischen Möglichkeiten der 1960er Jahre ziemlich gut auskennen. Es geht aber auch einfacher, und zwar indem man den Gedanken, es habe sich tatsächlich um eine Verschwörung gehandelt, etwas weiterspinnt. ...

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  • Quelle

Grimes, D. R.: On the Viability of Conspiratorial Beliefs. In: PLoS One 11, 2016