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Schlaf: Traumwandler-Ich

Unsere nächtlichen Ausflüge in Fantasiewelten offenbaren: Das Gehirn erschafft selbst dann Bewusstsein, wenn wir nicht wach sind.
Biologie des Bewusstseins
Haben Sie den 2010 erschienenen Hollywood-Blockbuster "Inception" gesehen? Dann haben Sie sicher auch den Atem angehalten, als die Traumarchitektin Ariadne ganze Straßenzüge von Paris kurzerhand umklappte wie die Wände einer Pappschachtel. Diese beeindruckende Szene – eine Hommage an den Zeichner M. C. Escher – ist ein gutes Beispiel ­dafür, wie bizarr Träume sein können. Noch während ich fasziniert im Kinosessel saß, fragte sich der Neurowissenschaftler in mir: Was sind eigentlich Träume? Und was sagen sie über die Natur des Bewusstseins aus?
Die erste Frage ist leicht zu beantworten. Träume sind äußerst plastische und bewegte Halluzinationen, die oft eine Geschichte erzählen ...

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  • Quellen
Hobson, J. A. et al.: Dreaming and the Brain: Toward a Cognitive Neuroscience of Conscious States. In: Behavioral and Brain Sciences 23, S. 793-842, 2000

Nir, Y., Tononi, G.: Dreaming and the Brain: From Phenomenology to Neurophysiology. In: Trends in Cognitive Sciences 14, S. 88-100, 2010

Solms, M.: Dreaming and REM Sleep Are Controlled by Different Brain Mechanisms. In: Behavioral and Brain Sciences 23, S. 843-850, 2000