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Kinder: Trost für Trotzköpfe

Nörgeln, weinen, sich heulend auf den Boden werfen - Trotzreaktionen bei Kleinkindern sind normal und Teil einer natürlichen Entwicklung. Doch um mit Gefühlen wie Wut und Enttäuschung umgehen zu lernen, brauchen die kleinen Rebellen die Unterstützung ihrer Eltern.
Wenn die dreijährige Merle im Supermarkt nicht bekommt, was sie will, schmeißt sie sich auf den Boden. Das passiert mit Sicherheit immer dann, wenn ihre Mutter sowieso unter Zeitdruck ist und überhaupt keine Nerven hat, sich mit ihrer Tochter auf Diskussionen einzulassen. Die kleine Anna dagegen schreit wie am Spieß, wenn sie im Spiel unterbrochen wird und eine Jacke anziehen soll, weil die Familie aus dem Haus gehen will. Ben wiederum, der niedliche, knapp zweijährige Blondschopf, treibt alle zur Verzweiflung, weil er sich wütend in Möbel und Spielzeug verbeißt, sobald er ein "Nein" zu hören bekommt …

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Literaturtipps

Becker, K., et al.: Are Regulatory Problems in Infancy Precursors of Later Hyperkinetic Symptoms? In: Acta Paediatrica 93(11), 2004, S. 1463-1439.

Belsky, J., et al.: Trouble in the Second Year: Three Questions About Family Interaction. In: Child Development 67(2), 1996, S. 556-578.

Lieberman, A. F.: Ein kleiner Mensch. Das Gefühlsleben des Kindes in den ersten drei Jahren. Reinbek: Rowohlt 1995.
Ratgeber für Eltern, geschrieben von einer amerikanischen Psychologieprofessorin

Papoušek, M. et al.: Regula­tionsstörungen in der frühen Kindheit. Frühe Risiken und Hilfen im Entwicklungskontext der Eltern-Kind-Beziehungen. Wörth: KBT Huber & Partner 2007, 3. Auflage.
Interessant für alle, die in der Elternberatung tätig sind

Rogge, J.-U.: Wenn Kinder trotzen, 3. Auflage. Hamburg: rororo 2006.
Ein Elternratgeber des Familien und Kommunikationsberaters