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Bild des Monats: Turbulente Szenen

Ab einer bestimmten Fließgeschwindigkeit sorgen kleinste Störungen dafür, dass eine Strömung turbulent wird. Forscher um Kerstin Avila und Björn Hof vom Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation in Göttingen fanden nun heraus, unter welchen Bedingungen das Strömungsverhalten in geschlossenen Rohrleitungen kippt.

Die Forscher untersuchten hierzu das Fließverhalten in einer 15 Meter langen, aber nur vier Millimeter dünnen Röhre. Mit kurzen Wasserinjektionen lösten sie bei unterschiedlichen Strömungsgeschwindigkeiten kleine Wirbelflecken aus und verfolgten, ob diese verschwinden oder sich wie im Bild gezeigt aufspalten und erhalten bleiben. So bestimmten sie als Grenzwert für Turbulenz eine Reynoldszahl – das ist eine dimensionslose Kenngröße zur Beschreibung von Röhrendurchmesser, Fließgeschwindigkeit und Viskosität der Flüssigkeit – von 2040 plus/minus 10.
September 2011

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum der Wissenschaft September 2011

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