Direkt zum Inhalt
Login erforderlich
Dieser Artikel ist Abonnenten von Spektrum neo frei zugänglich.

Medizin: U-Boote für die Medizin

Wirkstoffe direkt dorthin bringen, wo der Körper sie braucht - davon können Ärzte heute nur träumen. Doch Forscher tüfteln bereits an winzigen Transportern im Nano-Maßstab.
U-Boote für die MedizinLaden...

Draußen scheint die Sonne, und es ist spätsommerlich warm. Trotzdem sind die Fenster der Labore fest geschlossen. Das ist Vorschrift am Institut für Pharmakologie und Toxikologie der Universität Bonn. Es ist blitzsauber hier, und es riecht ein bisschen nach Chemie und nach Fleischbrühe. Das kommt daher, dass eine Mitarbeiterin im Nebenraum gerade eine spezielle Nährlösung vorbereitet hat, in der Zellen wachsen können. Im Hintergrund rauscht die Lüftung einer so genannten Sterilbank, einem Arbeitsplatz, an dem die Forscher für ihre Experimente die Zellen in Plastikflaschen und -schalen züchten. Auf den Arbeitstischen steht allerhand Werkzeug, etwa Pipetten, mit denen man winzige Flüssigkeitsmengen abmessen und von einem Reaktionsgefäß in ein anderes geben kann. In den Regalen darüber drängen sich Flaschen mit Chemikalien.
Katrin Zimmermann hat an einem der Arbeitsplätze ein ganz besonderes Experiment aufgebaut. Durch eine seltsame Konstruktion aus Schläuchen und Plastikröhrchen lässt sie eine knallpinke Flüssigkeit von einer Säule in eine andere laufen. So sieht es auf den ersten Blick zumindest aus. Was man mit bloßem Auge nicht erkennt: In dem durchsichtigen Röhrchen wachsen Zellen ...

Nr. 3

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum neo Nr. 3

Lesermeinung

Beitrag schreiben

Wir freuen uns über Ihre Beiträge zu unseren Artikeln und wünschen Ihnen viel Spaß beim Gedankenaustausch auf unseren Seiten! Bitte beachten Sie dabei unsere Kommentarrichtlinien.

Tragen Sie bitte nur Relevantes zum Thema des jeweiligen Artikels vor, und wahren Sie einen respektvollen Umgangston. Die Redaktion behält sich vor, Leserzuschriften nicht zu veröffentlichen und Ihre Kommentare redaktionell zu bearbeiten. Die Leserzuschriften können daher leider nicht immer sofort veröffentlicht werden. Bitte geben Sie einen Namen an und Ihren Zuschriften stets eine aussagekräftige Überschrift, damit bei Onlinediskussionen andere Teilnehmer sich leichter auf Ihre Beiträge beziehen können. Ausgewählte Lesermeinungen können ohne separate Rücksprache auch in unseren gedruckten und digitalen Magazinen veröffentlicht werden. Vielen Dank!