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Blick in die Forschung: Kurzberichte: Ultima Thule – New Horizons erforscht das Ende der Welt

Am Neujahrstag 2019 passiert die NASA-Raumsonde New Horizons den kleinen Himmelskörper »Ultima Thule« in geringem Abstand. Damit wird zum zweiten Mal ein Mitglied des Kuipergürtels im Detail erkundet.
Bahn New Horizons/ Ultima Thule

Dreieinhalb Jahre nach ihrer extrem erfolgreichen Passage am Zwergplaneten Pluto im Juli 2015 hat die Raumsonde New Hori­zons ein neues Zielobjekt im Visier: Am 1. Januar 2019 um 6:33 Uhr MEZ wird sie in einem Abstand von nur 3500 Kilo­metern am Kuipergürtelobjekt (486958) 2014 MU69 vorbeifliegen. Da diese Katalogbezeichnung nicht gerade eingängig ist, gaben die an der Mis­sion beteiligten Planer und Wissenschaftler dem Objekt den inoffiziellen Namen Ultima Thule. Nach einem altgriechischen Mythos lässt er sich sowohl zeitlich als auch räumlich gesehen mit dem »Ende der Welt« umschreiben.

Mit den Untersuchungen von New Horizons gerät erstmals ein kleines Mitglied des Kuipergürtels ins Blickfeld der Planetenforscher – und zwar eines, das sich seit seiner Entstehung vor rund 4,6 Milliarden Jahren kaum verändert hat. Spektrale Untersuchungen zeigen, dass es zu einem großen Teil aus Wassereis besteht, mit Beimengungen von Silikatmineralen und organischem Material in Form von Staub ...

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