Direkt zum Inhalt
Login erforderlich
Dieser Artikel ist Abonnenten mit Zugriffsrechten für diese Ausgabe frei zugänglich.

Depression: Gemeinsam gegen die dunkle Wolke

Wie hilft man einem depressiven Freund, Verwandten oder Partner? Eine Anleitung für Angehörige.

Ihr Freund hat sich verändert: Ihnen fällt auf, dass er erschöpft und abgemagert wirkt. Gemeinsame Unternehmungen sagt er immer öfter ab. Selbst das Fotografieren, das ihm früher so viel Spaß gemacht hat, interessiert ihn kaum noch. Er zieht sich immer mehr zurück. Vielleicht äußert er Ihnen gegenüber Gedanken von Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit oder Schuldgefühle. Womöglich schläft er schlechter, liegt nachts grübelnd im Bett und fühlt sich permanent angespannt. Ihr Freund zeigt da- mit typische Anzeichen einer Depression.

Seit mehr als drei Jahrzehnten forsche ich zu psy- chischen Erkrankungen und zur Suizidprävention. Als Psychiater habe ich zahlreiche Betroffene persönlich kennen gelernt. Viele habe ich über Jahre behandelt und während depressiver Krankheitsphasen sowie in depressionsfreien Zeiten begleitet.

Die meisten Angehörigen, mit denen ich gesprochen habe, wollen ihren Lieben beistehen und ihnen helfen. Viele fragen, wie sie einen depressiven Menschen best- möglich unterstützen können…

Kennen Sie schon …

Spektrum Psychologie – Das Glücksparadox – Wie wir ihm entkommen

Macht die Suche nach dem Glück unglücklich? Das Titelthema dieser Ausgabe zeigt, weshalb unser Streben manchmal nach hinten losgeht – und wie wir es klüger gestalten. Außerdem: Die vielen Gesichter der Depression, wie wir Ziele leichter erreichen, was hinter Rachegefühlen steckt und mehr.

Gehirn&Geist – Perfektionismus - Ein Risikofaktor für psychische Erkrankungen?

Rund 30 Prozent der Erwachsenen zeigen perfektionistische Tendenzen – doch oft hat dies auch seinen Preis. Perfektionismus kann ein Risikofaktor für psychische Erkrankungen sein. Wir berichten, wie ein gesunder Umgang mit den eigenen hohen Ansprüchen gelingen kann und welche Form von Perfektionismus Eltern vermeiden sollten, um ihre Kinder zu entlasten. Außerdem werfen wir einen Blick auf die langen Wartezeiten in der Psychotherapie, beleuchten, ob Ohrstöpsel tatsächlich den Schlaf verbessern, und fragen, wie wir möglichst lange gesund leben können.

Spektrum - Die Woche – »Ein wertvolles Element im Energiemix der Zukunft«

In dieser »Woche« beleuchten wir den aktuellen Stand der Kernfusionsforschung: ob der Hype berechtigt ist und welche technischen Hürden noch genommen werden müssen. Außerdem: KI, die kein Mensch mehr versteht, GPS-Spoofing in der Straße von Hormus und die Psychologie der Jahreszeiten.

  • Quelle
Jacobi, F. et al.: Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland und ihr Zusatzmodul »Psychische Gesundheit« (DEGS1-MH). Der Nervenarzt 85, 2016

Schreiben Sie uns!

Beitrag schreiben

Wir freuen uns über Ihre Beiträge zu unseren Artikeln und wünschen Ihnen viel Spaß beim Gedankenaustausch auf unseren Seiten! Bitte beachten Sie dabei unsere Kommentarrichtlinien.

Tragen Sie bitte nur Relevantes zum Thema des jeweiligen Artikels vor, und wahren Sie einen respektvollen Umgangston. Die Redaktion behält sich vor, Zuschriften nicht zu veröffentlichen und Ihre Kommentare redaktionell zu bearbeiten. Die Zuschriften können daher leider nicht immer sofort veröffentlicht werden. Bitte geben Sie einen Namen an und Ihren Zuschriften stets eine aussagekräftige Überschrift, damit bei Onlinediskussionen andere Teilnehmende sich leichter auf Ihre Beiträge beziehen können. Ausgewählte Zuschriften können ohne separate Rücksprache auch in unseren gedruckten und digitalen Magazinen veröffentlicht werden. Vielen Dank!

Bitte erlauben Sie Javascript, um die volle Funktionalität von Spektrum.de zu erhalten.