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Kosmologie: Urknall oder nicht?

Möglicher Startpunkt der Expansion des Weltalls ist eine Singularität. Sie ergibt sich aus einer Extrapolation von Einsteins allgemeiner Relativitätstheorie – die dort jedoch nicht mehr gilt. Vermutlich sind es Quanteneffekte, die das Geschehen nahe am Urknall in einem winzigen Weltall bestimmen. Zur Lösung dieser und weiterer Missstände entwickelte Roger Penrose die "Konforme zyklische Kosmologie".
Die Entwicklung des Universums nach dem Urknall

Noch immer umgeben den Urknall viele Geheimnisse. Was geschah da? Was löste ihn aus? Gab es ihn überhaupt? Von dem griechischen Philosophen Aristoteles (384 – 322 v. Chr.) hatte die Kultur Europas den Glauben an einen unveränderlichen Himmel geerbt, der sich bei Physikern noch bis ins 20. Jahrhundert hielt. Der große englische Astronom Fred Hoyle (1915 – 2001) vertrat noch in den 1960er Jahren die Ansicht eines statischen Universums (englisch: steady-state theory).

Dabei war Aristoteles nicht unumstritten. Er zerlegte das All in zwei Teile – einen Himmel, dessen Perfektion in statischer, ewiger Ruhe lag, sowie eine von Unbeständigkeit geplagte Erde. Die christliche Kirche propagierte diese Sicht weiter, obwohl sie, wie andere Religionen auch, den Mythos eines Schöpfungsakts pflegte. Lagen die beiden Sichtweisen im Widerspruch? Schon im 11. Jahrhundert diskutierten Kardinäle die Frage "Wenn es einen Anfang gab, was war denn davor?" Die reine Lehre von der Unveränderlichkeit des Alls wurde erst widerlegt, als Tycho Brahe erkannte, dass der "neue Stern" von 1572 keine messbare Parallaxe aufwies und demzufolge kein atmosphärisches Phänomen sein könne, sondern weit hinter dem Mond unter den Sternen liegen müsse. Wandel fand also auch im Himmel statt! ...

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Spektrum - Die Woche – Großes Hoffen auf die kleinen Reaktoren

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Sterne und Weltraum – Alpha Centauri: Wie viele Planeten hat unser Nachbar?

Das Alpha Centauri System besteht aus dem hellen Sternenpaar Alpha Centauri A und B sowie dem lichtschwachen Roten Zwerg Proxima Centauri. Besonders interessant wurde dieses nahe Sternsystem, als Hinweise auf mögliche Exoplaneten auftauchten – deren Existenz wurde jedoch durch wechselnde Beobachtungsergebnisse immer wieder infrage gestellt. Darüber hinaus: Der Rückblick auf die Kometen des vergangenen Jahres, verlief der Urknall völlig anders als gedacht und wie entstanden die unterschiedlichen Sterne in Kugelsternhaufen?

  • Literaturhinweise

Gurzadyan, V. G., Penrose, R.:Concentric circles in WMAP data may provide evidence of violent pre-Big-Bang activity. In: Cosmology and Extragalactic Astrophysics, 16. November 2010

Gurzadyan, V. G., Penrose, R.:CCC-predicted low-variance circles in CMB sky and LCDM. In: Cosmology and Extragalactic Astrophysics, 29. April 2011

Gurzadyan, V. G., Penrose, R.:On CCC-predicted concentric low-variance circles in the CMB sky. In: The European Physical Journal Plus 128, S. 22, 2013

Kosmologie. Den Geheimnissen des Weltalls auf der Spur. Sterne und Weltraum Dossier 1/2013

Penrose, R.: Zyklen der Zeit. Spektrum Akademischer Verlag, 2010

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