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Geologie: Versinkendes Flussdelta

Untersuchungen an ehemaligen Salzsiedeöfen und Wurzelresten von Mangroven zeigen, dass die Küste von Bangladesch rapide absinkt. Das verschärft die Bedrohung des Landes durch den globalen Anstieg des Meeresspiegels als Folge der Erderwärmung.
Flussdelta, Sundarbans, Bangladesch

Deltas entstehen, wo Flüsse große Mengen Gesteinsmaterial aus dem Hinterland zum Meer transportieren. Es setzt sich im Bereich der Mündung ab und schiebt diese immer weiter vor. Dabei bildet sich eine weite Küstenebene, die wegen ihrer Fruchtbarkeit meist dicht besiedelt ist und intensiv landwirtschaftlich genutzt wird.

Deltas erheben sich nur geringfügig über den Meeresspiegel, so dass extreme Wetterereignisse wie Starkregen oder Sturmfluten verheerende Überschwemmungen verursachen können. Zudem reagieren sie empfindlich auf Änderungen in der Sedimentzufuhr und sind anfällig für Stürme und Strömungen, die Teile von ihnen ins Meer reißen.

Am stärksten wirkt sich jedoch eine Änderung des Meeresspiegels aus. Dieser hebt sich schon seit dem 19. Jahrhundert beständig. In Zukunft dürfte er durch die globale Erwärmung noch schneller steigen, was wie ein Damoklesschwert über vielen Deltas schwebt. ...

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