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Schlichting!: Verwirrende Beugung

Dank altbekannter Interferenzeffekte lassen sich mit einer simplen CD rätselhafte Lichtmuster erzeugen.
Nicht nur dem berühmten theoretischen Physiker Arnold Sommerfeld hatten es die Interferenzfarben angetan. Auch Thomas Mann thematisiert sie: Gleich zu Beginn seines "Doktor Faustus" lässt sich einer seiner Protagonisten überschwänglich über die "Herrlichkeiten und Exzentrizitäten" aus, die manche "in allen Farben der Palette, nächtigen und strahlenden, sich dahinschaukelnden" Insekten aufweisen. Die Tiere fristen "ihr ephemeres Leben" in "phantastisch übertriebener Schönheit". Besonders beeindruckt ihn, dass "die herrlichste Farbe, die sie zur Schau tragen … gar keine echte und wirkliche Farbe" ist. Stattdessen werde sie "durch feine Rillen und andere Oberflächengestaltungen der Schüppchen auf ihren Flügeln hervorgerufen". Dieses Phänomen kennen wir zwar im Prinzip aus der Schule. Doch schon eine simple CD zeigt uns, was wir dabei alles noch nicht verstanden haben...
Mai 2011

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum der Wissenschaft Mai 2011

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