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Vielseitig, flexibel und erfinderisch

Vor zirka acht Millionen Jahren begann die ­Geschichte des Menschen. Von den zahlreichen Hominidenarten blieb am Ende nur eine der Gattung Homo übrig: der moderne Mensch. Doch worauf gründet seine Erfolgsgeschichte?
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Menschen sind ungemein anpassungsfähig. Wir bevölkern alle Kontinente der Erde, erkunden sogar den Weltraum und sind in der Lage, in jeder Klimazone – von den Tropen bis zur Arktis – Lebensräume zu erschließen. Unsere Behausungen reichen von simplen Laubhütten bis zu gigantischen Wolkenkratzern. Ebenso vielfältig ist unser Speiseplan, den wir durch besondere Behandlung von sonst ungenießbarer Nahrung wie ­Garen, Mahlen oder Fermentieren noch erweitert haben.

Der Mensch ist auch ein soziales Wesen. Unsere Gemeinschaften können als dauerhaftes Gefüge, etwa als Familie, viele Lebensbereiche umspannen oder nur lose Netzwerke bilden, denen manchmal Millionen Mitglieder angehören. In solchen Gruppen tauschen wir ununterbrochen Informationen verschiedenster Art und Komplexität aus – sei es auf persönlichem Weg durch Worte, Gesten oder Mimik, oder sei es indirekt durch Texte und Bilder ...
03/11

Dieser Artikel ist enthalten in epoc 03/11

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  • Literaturhinweise
Zur Einführung:
Müller-Beck, Hansjürgen: Die Steinzeit. Der Weg der Menschen in die Geschichte. 4. Aufl. C. H. Beck, München 2008
Conard, Nicholas J. (Hg.): Woher kommt der Mensch? Attempto, Tübingen 2006
de Beaune, Sophie A., Coolidge, Frederick L., Wynn, Thomas (Hg.): Cognitive Archaeology and Human Evolution. Cambridge University Press, Cambridge 2009 (Texte sind in englischer Sprache)

Der exzellente Begleitband zur Großen Landesausstellung "Eiszeit" von 2009 in Stuttgart ist leider vergriffen, aber in guten Stadt- und Universitätsbibliotheken zur Ausleihe vorhanden:
Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg, Abt. Ältere Urgeschichte und Quartärökologie der Universität Tübingen (Hg.): Eiszeit. Kunst und Kultur. Thorbecke, Ostfildern 2009

Den Versuch, steinzeitliche Geschichte lebendig zu erzählen, haben der Literaturwissenschaftler Jürgen Wertheimer und der Tübinger Prähistoriker Nicholas J. Conard unternommen. Das Ergebnis – ein gelungener Wissenschaftsroman:
Conard, Nicholas J., Wertheimer, Jürgen: Die Venus aus dem Eis. Wie vor 40.000 Jahren unsere Kultur entstand. Albrecht Knaus, München 2010
Eine Leseprobe finden Sie in unserem Science Shop, eine Rezension verfasste Dr. Michael Blume in den ChronoLogs.