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Bild des Monats: Vom Marswind verweht

Der Mars mag eine staubtrockene Wüstenwelt sein, aber von einer eintönigen Ödnis ist er weit entfernt. Das zeigen nicht zuletzt Bilder wie dieses, welches die ESA-Sonde Mars Express Anfang 2019 aufgenommen hat. Zu sehen ist die Region Chalcoporos Rupes auf der Südhalbkugel des Roten Planeten. Winde haben hier weit ausgedehnte Dünenfelder aufgeweht. Diese bestehen überwiegend aus alter Vulkanasche, die vor allem am Boden von Einschlagkratern zu Tage tritt. Sie ist deutlich dunkler als der ockerfarbene Staub, der große Teile der Marsoberfläche bedeckt. Verantwortlich für den Farbunterschied ist die Oxidation, bei der das dunkle Eisen in der Vulkanasche mit dem wenigen Sauerstoff in der Marsatmosphäre reagiert und sich dadurch rötlich verfärbt.

Auch die feinen dunklen Linien, die man an vielen Stellen erkennen kann, gehen auf Vulkanmaterial zurück: Hier haben so genannte Staubteufel hellen Staub aufgewirbelt und hunderte Meter breite Schneisen zurückgelassen. Ähnlich wie auf der Erde entstehen die Windhosen, wenn erwärmte Luft beim Aufsteigen in Rotation gerät. Auf dem Mars können sie wegen der höheren Temperaturunterschiede jedoch viel größer werden.

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Sterne und Weltraum – Gestrandet – Proben von Perseverance bleiben auf dem Mars

Der Rover Perseverance hat seit 2021 viele Daten und Gesteinsproben vom Mars gesammelt – doch die geplante Rückholmission der Proben ist aus Kostengründen abgesagt. »Little red dots« in Tiefenfeldaufnahmen des James Webb Teleskops geben Rätsel auf – was leuchtet da am Himmel? Könnten sie Einblicke in die frühen Entwicklungsphasen unseres Universums ermöglichen? Darüber hinaus: Zwei Astrofotografen testen ein Smart-Teleskop, das überraschend tiefe Einblicke ins Universum ermöglicht.

Spektrum - Die Woche – Die Supersymmetrie ist am Ende

Die Supersymmetrie galt lange als Hoffnungsträger der Physik – nun steht sie vor dem Aus. In der neuen Ausgabe von »Die Woche« erfahren Sie, warum das Forschungsfeld umstrukturiert wird und welche neuen Wege die Teilchenphysik nun einschlägt.

  • Quelle
DLR-Pressemitteilung, 2019

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