Direkt zum Inhalt
Login erforderlich
Dieser Artikel ist Abonnenten mit Zugriffsrechten für diese Ausgabe frei zugänglich.

Sterblichkeit: Vom Ende her betrachtet

Kaum jemand wird gern an den Tod erinnert. Doch laut Psychologen kann es seelische Probleme fördern, wenn man Gedanken an die Endlichkeit des eigenen Lebens verdrängt.
Warme Hände durch Kerzenschein

Todeszahlen, Hospitalisierungen, Inzi­denzen, Hochrisikogebiete: Die Corona-Pandemie erinnert uns beinahe ständig daran, dass wir sterblich sind. Nicht nur die Nachrichten melden laufend neue Gefahren, auch unsere direkte Umgebung sendet solche Signale. Auf der Straße begegnen wir Menschen mit Schutzmasken, in Geschäften stehen Behälter mit Desinfektionsmitteln, und Schilder ermahnen uns, Abstand voneinander zu halten. Was macht das mit der Psyche?

Ein Team um Angela Kunzler und Klaus Lieb vom Leibniz-Institut für Resilienzforschung in Mainz durchforstete Literaturdatenbanken nach Studien zur psy­chischen Gesundheit der Bevölkerung nach der ersten Corona-Welle 2020 und verglich die Befunde mit solchen aus der Zeit vor der Pandemie ...

Kennen Sie schon …

Spektrum - Die Woche – Das letzte Lebenszeichen eines uralten Ozeans?

Unter Borneo bebte am 23. Februar die Erde – an einem Ort ohne aktive Subduktionszone. Das Ereignis stellt gängige geologische Modelle infrage. Außerdem: grausames Eisenzeit-Ritual, wie Novae explodieren, Streit um die EEG‑Novelle und mehr in »Die Woche«.

Spektrum - Die Woche – »Wir können nur erahnen, was genau vor sich geht«

Statt von menschlichen Texten lernt KI inzwischen von KI generierten Daten. Warum das für Experten als eigentlicher Durchbruch gilt und was das für die neue KI-Ära bedeutet. Plus: Terminale Luzidität, CPT‑Symmetrie des Universums und das Comeback der Schreibschrift. Das und mehr in »Die Woche«.

Gehirn&Geist – Fit im Kopf: Wie Muskeln das Gehirn trainieren

Sport setzt in den Muskeln Botenstoffe frei, sogenannte Myokine, die sich positiv auf unseren Körper auswirken, das Gehirn schützen und neue Nervenzellen wachsen lassen. Lässt sich das eines Tages auch ohne Training nutzen? Im zweiten Artikel des Titelthemas erklärt Daniela Mocker, wie Sie die ideale Sportart für sich finden. Daneben berichten wir, welche Chancen KI-unterstützte Gehirnimplantate bieten und welche ethischen Fragen auftreten. Tom Kern geht der Frage nach, ob eine Familienaufstellung mit wildfremden Personen wirklich persönliche Probleme und Konflikte lösen kann, und im Artikel »Der Streit um die Behandlung transidenter Jugendlicher« wird die neue, umkämpfte Behandlungsempfehlung für Transgender-Kinder und -Jugendliche vorgestellt.

  • Literaturtipps und Quellen

Menzies, R. E., Menzies, R.: Mortals: How the fear of death shaped human society. Allen & Unwin, 2021
Wie Todesfurcht mit Kunst, Kriegen und Klimawandel zusammenhängt

Müller, O.: Altern. Sterben. Tod. Gütersloher Verlagshaus, 2019
Die Vergänglichkeit des Menschen aus naturwissenschaftlicher Sicht

DeWall, N. C., Baumeister, R. F.: From terror to joy: Automatic tuning to positive affective information following mortality salience. Psychological Science 18, 2007

Kunzler, A. M. et al.: Mental burden and its risk and protective factors during the early phase of the Sars-CoV-2 pandemic: Systematic review and meta-analyses. Globalization and Health 17, 2021

Menzies, R. E. et al.: The relationship between death anxiety and severity of mental illnesses. The British Journal of Clinical Psychology 58, 2019

Menzies, R. E. et al.: The effects of psychosocial interventions on death anxiety: A meta-analysis and systematic review of randomised controlled trials. Journal of Anxiety Disorders 59, 2018

Pyszczynski, T. et al.: Chapter one – thirty years of terror management theory: From genesis to revelation. Advances in Experimental Social Psychology 52, 2015

Schreiben Sie uns!

Beitrag schreiben

Wir freuen uns über Ihre Beiträge zu unseren Artikeln und wünschen Ihnen viel Spaß beim Gedankenaustausch auf unseren Seiten! Bitte beachten Sie dabei unsere Kommentarrichtlinien.

Tragen Sie bitte nur Relevantes zum Thema des jeweiligen Artikels vor, und wahren Sie einen respektvollen Umgangston. Die Redaktion behält sich vor, Zuschriften nicht zu veröffentlichen und Ihre Kommentare redaktionell zu bearbeiten. Die Zuschriften können daher leider nicht immer sofort veröffentlicht werden. Bitte geben Sie einen Namen an und Ihren Zuschriften stets eine aussagekräftige Überschrift, damit bei Onlinediskussionen andere Teilnehmende sich leichter auf Ihre Beiträge beziehen können. Ausgewählte Zuschriften können ohne separate Rücksprache auch in unseren gedruckten und digitalen Magazinen veröffentlicht werden. Vielen Dank!

Bitte erlauben Sie Javascript, um die volle Funktionalität von Spektrum.de zu erhalten.