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Ästhetik: Von Sinnen: Kunst ist, wenn das Hirn "Aha!" sagt

Warum erscheint uns eine nur hauchzarte Aktzeichnung meist attraktiver als ein wirklichkeits­getreues Nacktfoto? Weil unser Sinn für Ästhetik biologischen Gesetzen folgt
Was ist Kunst? Auf diese Frage gibt es mindestens so viele Antworten, wie es Künstler und Kunstkritiker gibt. Allgemein lässt sich wohl nur sagen, dass Kunst dem Menschen eine Möglichkeit bietet, sich mit Schönheit und Ästhetik auseinanderzusetzen. Dabei weichen die Reaktionen einzelner Personen oft stark voneinander ab. Uns beiden gefallen beispielsweise Pablo Picassos Werke nicht besonders, obwohl sie für viele andere ­geradezu der Inbegriff des Schönen und Ausdrucksstarken sind. Oft treten auch klare kulturelle Unterschiede zu Tage: Der scharfe Geruch von Marmite etwa – einem vegetarischen Brotaufstrich aus Hefeextrakt – wird von Engländern heiß geliebt, wirkt aber auf die meisten Amerikaner regelrecht abstoßend ...
Juni 2008

Dieser Artikel ist enthalten in Gehirn&Geist Juni 2008

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Literaturtipps

Onians, J.: Neuroarthistory: From Aristotle and Pliny to Baxandall and Zeki. Yale University Press, New Haven 2008.
Seit 25 Jahrhunderten nutzen Kunsthistoriker die Erkenntnisse der Neurowissen­schaf­ten - ein Überblick.

Ramachandran, V. S.: Eine kurze Reise durch Geist und Gehirn. Rowohlt, Reinbek 2005.
Das allgemein verständlich geschriebene Buch umfasst fünf Vorträge des Autors zu Themen wie Synästhesie, Ästhetik, Sprache und Gesichtererkennung.