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Wahrnehmungsstabilität: Von Sinnen: Wackelige Welt

Auch wenn Sie Ihre Blicke schweifen lassen, nehmen Sie die Umgebung normalerweise als ruhend wahr – obwohl das Bild auf Ihrer Netzhaut hin und her springt. Das Gehirn schafft das, indem es unsere eigenen Bewegungen beim Sehen »subtrahiert«. Doch geht diese Rechnung nicht immer auf.
Viele Menschen glauben, unsere Sinneswahrnehmung laufe ungefähr so ab: Das Abbild der Umwelt auf unserer Netzhaut wird auf eine Art Leinwand im Gehirn projiziert, die wir mit einem »inneren Auge« betrachten. Optische Täuschungen wie die oben rechts abgebildete »Vasenillusion« beweisen jedoch, dass diese Vorstellung falsch ist ...
November 2007

Dieser Artikel ist enthalten in Gehirn&Geist November 2007

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Literaturtipp

Goldstein, E. B.: Wahrnehmungspsycho­logie. Kapitel 8: Visuelle Bewegungswahrnehmung. Heidelberg: Spektrum Akademischer Verlag 2002 (2. Aufl.).

Gregory, R.: Auge und Gehirn: Psychologie des Sehens. Reinbek: Rowohlt 2001.

MacKay, D. M.: Perceptual Stability of a Stroboscopically Lit Visual Field Containing Self-Luminous Objects. In: Nature 181, 1958, S. 507-508.