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Schlichting!: Schneeverlust unter dem Gefrierpunkt

Manchmal verschwindet die Schneedecke, obwohl das Thermometer unter null Grad anzeigt. Oder aber sie schmilzt selbst bei Plusgraden kaum. Die Temperatur allein ist nicht entscheidend - bei den Vorgängen spielen weitere Einflüsse eine wichtige Rolle.

Wenn uns der Winter Schnee beschert, wird die Schicht auch bei anhaltenden negativen Temperaturen gelegentlich dünner und verschwindet an einigen Stellen sogar ganz. Etwa nach dem Schneeschieben, wenn die zurückgebliebenen Reste sich anschließend in nichts aufzulösen scheinen. Schuld daran sind mechanische und thermodynamische Vorgänge, die weitgehend im Verborgenen stattfinden. Insbesondere spielen Wechselwirkungen zwischen den drei Aggregatzuständen des Wassers – fest, flüssig und gasförmig – eine entscheidende Rolle.

Das Volumen des Schnees nimmt bereits ab, kurz nachdem er gefallen ist …

Februar 2020

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum der Wissenschaft Februar 2020

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