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Gute Frage: Warum sehen wir die Welt stabil, wenn wir unsere Augen bewegen?

Mann steht am Bahnsteig

Während Sie diesen Text lesen, springen Ihre Augen über die Zeile, verharren kurz und setzen dann zum nächsten Sprung an. Solche Augenbewegungen – so genannte Sakkaden – treten nicht nur beim Lesen auf. Wir Menschen und andere Primaten vollführen sie zwei- bis dreimal pro Sekunde, meist ohne uns dessen bewusst zu sein. Am bemerkenswertesten ist jedoch, dass wir die daraus resultierende Bewegung des Bildes auf unserer Netzhaut nicht wahrnehmen. Vielmehr erscheint die Umwelt stabil. Wie kann das sein?

Zuerst sollten wir die Frage klären, warum wir unsere Augen überhaupt so oft bewegen – viel öfter als das Herz schlägt. Das liegt daran …

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  • Quellen

Quellen

Duhamel, J. et al.: The updating of the representation of visual space in parietal cortex by intended eye movements. Science 255, 1992

Morris, A. P., Krekelberg, B.: A stable visual world in primate primary visual cortex. Current Biology 29, 2019

Morris, A. P. et al.: Dynamics of eye-position signals in the dorsal visual system. Current Biology 22, 2012