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Gute Frage: Warum fallen wir im Schlaf nicht aus dem Bett?

Viele haben es schon erlebt: Das Kind schläft im Bett der Eltern oder übernachtet bei den Großeltern in einem normalen Erwachsenenbett. Eine ungestüme Drehung, und schon plumpst es zu Boden, verletzt sich womöglich noch dabei. An Ratschlägen, um dem vorzubeugen, mangelt es nicht – vom Gitterbettchen über Schlafsäcke bis zur dicken Bettwurst. Doch wieso brauchen wir Erwachsene solche Maßnahmen eigentlich nicht?

Bestimmte Bewegungsabläufe bleiben, einmal verinnerlicht, normalerweise ein Leben lang bestehen. Dieses Handlungswissen, auch prozedurales Wissen genannt, zählt zum impliziten Gedächtnis und ist relativ stabil. Sobald wir etwa den motorischen Ablauf des Radfahrens erlernt haben, vergessen wir ihn in aller Regel nicht mehr. Ähnlich verhält es sich mit dem sicheren Liegen im Bett. Kinder müssen erst unbewusst lernen, wie weit sie sich hin­ und herwälzen dürfen, ohne von der Kante zu purzeln.

Ein Erwachsener wird bis zu zwölfmal …

4/2020

Dieser Artikel ist enthalten in Gehirn&Geist 4/2020

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  • Quellen

Quellen

Kotterba, S.: Bewegungsstörungen im Schlaf: Was dominiert bei Frauen, was bei Männern? Der Allgemeinarzt 16, 2018

Kotterba, S.: Differenzialdiagnose schlafbezogener Anfälle: Narkolepsie und schlafbezogene Bewegungsstörungen. Neurotransmitter 5, 2010

Steinberg, R. et al.: Schlafmedizin. Grundlagen und Praxis. Uni-Med Science, 2. Auflage 2010