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Frag den Experten: Warum wird Zement eigentlich hart, wenn man ihn mit Wasser anrührt?

Vom grauen Pulver zum steinharten Brocken – Zement ist der Kitt, der Sand und Splitt zu Mörtel oder Beton verbindet. Weil er durch chemische Reaktionen seiner Inhaltsstoffe mit Wasser aushärtet, sprechen Fachleute von einem hydraulisch wirkenden Bindemittel. Das Besondere daran: Die Reaktion läuft auch unter Wasser ab, weshalb sich Baustoffe auf Zementbasis auch für Unterwasserkonstruktionen eignen.

Schon die Römer nutzten Opus caementicium, ein Gemisch aus Steinen, Sand, gebranntem Kalkstein und Puzzolanen, speziellen Gesteinen mit hohem Kieselsäure- und Kalkhydratgehalt. Dieser Mix ermöglichte den Bau der gewaltigen Kuppel des Pantheons in Rom...
Oktober 2010

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum der Wissenschaft Oktober 2010

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