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Gute Frage: Was wollen wir wirklich?

Die Inkongruenz zwischen bewussten Zielen und unbewussten Motiven kann Unbehagen fördern – doch es lässt sich etwas dagegen tun.
Mann denkt nachLaden...

Wenn mich jemand fragt »Was willst du im Leben?«, nenne ich typischerweise jene Ziele, die ich gerade verfolge. Beruflich einen Erfolg erringen, in der Beziehung mehr Zeit füreinander finden, im Sportverein den Vorsitz übernehmen oder einfach einen gefassten Plan in die Tat umsetzen! Manche Menschen führen dagegen übergeordnete Werte an: etwas leisten, geselliger sein, sich durchsetzen…

Solche Ziele und Werte entsprechen meist den Anforderungen unserer Zeit sowie unserer Gesellschaft – und insofern häufig eher dem, was wir sollen, als dem, was wir wollen. Diesen feinen Unterschied nehmen wir zwar häufig kaum wahr, doch wie die Forschung belegt, ist er für die persönliche Lebenszufriedenheit zentral. Was also wollen wir wirklich? …

6/2019

Dieser Artikel ist enthalten in Gehirn&Geist 6/2019

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  • Literaturtipp und Quellen

Literaturtipp

Wilson, T. D.: Gestatten, mein Name ist Ich! Pendo, 2007

Der US-Psychologe Timothy Wilson ergründet das »kluge Unbewusste«.

Quellen

Grund, A. et al.: Know your preferences: self-regulation as need-congruent goal selection. Review of General Psychology 159, 2018

Köllner, M., Schultheiss, O. C.: Meta-analytic evidence of low convergence between implicit and explicit measures of the needs for achievement, affiliation, and power. Frontiers in Psychology 5, 2014

Schultheiss, O. C., Brunstein, J. C.: Goal imagery: bridging the gap between implicit motives and explicit goals. Journal of Personality 67, 1999