Direkt zum Inhalt
Login erforderlich
Dieser Artikel ist Abonnenten mit Zugriffsrechten für diese Ausgabe frei zugänglich.

Profiling: Was die Tat über den Täter verrät

Profiler gibt es nicht nur in Krimiserien. Doch der echte Fahndungseinsatz bei der Polizei sieht anders aus als im Fernsehen: Statt seherischer Fähigkeiten sind streng methodisches Vorgehen und Teamwork gefragt.
Die Angst ging um in einer südamerikanischen Großstadt. Ein Serienvergewaltiger trieb dort sein Unwesen – in den Medien war die Rede von 39 Opfern. Die Fahnder vor Ort waren ratlos und baten ihre Kollegen in Deutschland um Mithilfe. Jens Vick, Psychologe und Fallanalytiker beim Bundeskriminalamt (BKA) in Wiesbaden, reiste gemeinsam mit einem Kollegen nach Südamerika – wohin genau, verrät er nicht.
Wäre dies ein Fernsehkrimi, hätte Vick nach einem raschen Blick auf die an den Tatorten gesicherten Spuren ein paar verblüffend präzise Angaben über das vermutliche Alter, den Beruf, Familienstand und die Kindheit des Täters aus dem Hut gezaubert ...
November 2008

Dieser Artikel ist enthalten in Gehirn&Geist November 2008

Kennen Sie schon …

Kuriose Experimente

Spektrum Kompakt – Kuriose Experimente

Um neue Erkenntnisse zu gewinnen, gehen manche Wissenschaftler sehr ungewöhnliche Wege - bis hin zum lebensgefährlichen Selbstversuch.

23/2019

Spektrum - Die Woche – 23/2019

In dieser Ausgabe widmen wir uns einem kuriosen Experiment, Erdbeben und Walen.

18/2019

Spektrum - Die Woche – 18/2019

In dieser Ausgabe widmen wir uns Truppenübungsplätzen, Profilern und Seuchen.

Lesermeinung

Beitrag schreiben

Wir freuen uns über Ihre Beiträge zu unseren Artikeln und wünschen Ihnen viel Spaß beim Gedankenaustausch auf unseren Seiten! Bitte beachten Sie dabei unsere Kommentarrichtlinien.

Tragen Sie bitte nur Relevantes zum Thema des jeweiligen Artikels vor, und wahren Sie einen respektvollen Umgangston. Die Redaktion behält sich vor, Leserzuschriften nicht zu veröffentlichen und Ihre Kommentare redaktionell zu bearbeiten. Die Leserzuschriften können daher leider nicht immer sofort veröffentlicht werden. Bitte geben Sie einen Namen an und Ihren Zuschriften stets eine aussagekräftige Überschrift, damit bei Onlinediskussionen andere Teilnehmer sich leichter auf Ihre Beiträge beziehen können. Ausgewählte Lesermeinungen können ohne separate Rücksprache auch in unseren gedruckten und digitalen Magazinen veröffentlicht werden. Vielen Dank!

  • Infos
Literaturtipps

Alison, L.: Interpreting the Accuracy of Offender Profiles. In: Psychology, Crime & Law 9, S. 185-195, 2003.

Canter, D. V. et al.: Organized/Disorganized Typology of Serial Murder: Myth or Model? In: Psychology, Public Policy & Law 10, S. 293-320, 2004.

Dern, H., Baurmann, M.: Operative Fallanalyse. In: Widmaier, G. (Hg.): Anwalts­handbuch Strafverteidigung. C.H.Beck, München 2006.

Gladwell, M.: Dangerous Minds - Criminal Profiling Made Easy. In: New Yorker, November 12, S. 36-45, 2007.

Mokros, A.: Die Struktur der Zusammenhänge von Tatbegehungsmerkmalen und Persönlichkeitseigenschaften bei Sexualstraftätern. Verlag für Polizeiwissenschaft, Frankfurt a. M. 2007.

Mokros, A., Alison, L.: Is profiling possible? Testing the Predicted Homology of Crime Scene Actions and Background Characteristics in a Sample of Rapists. In: Legal & Criminological Psychology 7, S. 25-43, 2002.

Musolff, C., Hoffmann, J. (Hg.): Täterprofile bei Gewaltverbrechen - Mythos, Theorie, Praxis und forensische Anwendung des Profilings. 2. Aufl., Springer, Heidelberg 2007.

Vick, J. Dern, H.: "Wie kann ich Profiler werden?" Informationsbroschüre des Bundeskriminalamts, 2005.