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Blick in die Forschung - Kurzberichte : Was erzeugte die Schrammen um das Mare Imbrium?
Im Umfeld des Mare Imbrium, des linken Auges im Mondgesicht, finden sich zahlreiche lange Schrammen. Sie könnten durch Splitter des vor rund vier Milliarden Jahren eingeschlagenen Körpers entstanden sein.
Auf unserem Mond zeigen sich schon dem bloßen Auge helle und dunkle Gebiete, die mit etwas Fantasie ein Gesicht auf der Mondscheibe bilden. Dabei stellt das Mare Imbrium, das Regenmeer, das linke Auge dar. Dieses mit 1250 Kilometer Durchmesser größte Einschlagbecken auf der Mondvorderseite entstand vor etwa vier Milliarden Jahren durch den Impakt eines Asteroiden. Der Forscher Peter H. Schultz von der Brown University in Rhode Island und sein Kollege David A. Crawford von den Sandia National Laboratories in New Mexico befassten sich nun genauer mit der Entstehung des Regenmeers. Dabei setzten sie sowohl auf Beschussversuche von Metallplatten mit Hochgeschwindigkeitsprojektilen als auch auf Computermodellierungen, um den Details der Kraterbildung auf die Spur zu kommen.
Spektrum - Die Woche – Die wilden Kühe von Tschernobyl
In Tschernobyl ist unfreiwillig ein einzigartiges, weitgehend menschenleeres Naturparadies entstanden. Lesen Sie, wie sich das Leben dort über die Jahre erholt hat. Darüber hinaus: Interview zur Rettungsaktion für den Buckelwal und wie funktioniert Quantenphysik in einem sich ausdehnenden Universum?
Spektrum - Die Woche – »Das ist der Weg zu einer dauerhaften Präsenz auf dem Mond«
»Die Woche« fragt, was die Artemis‑Mission für die Raumfahrt bedeutet und warum der Mond wieder in den Fokus rückt. Außerdem: Quantenexperimente mit unklarer Kausalität, der drohende Kipppunkt im Amazonas und warum Balkonsolar für viele Haushalte attraktiver wird.
Spektrum - Die Woche – Wie die Sonne das Denken beflügelt
Wie beeinflusst das Sonnenlicht, Helligkeit und Dunkelheit unser Denken? Erfahren Sie, wie Jahreszeiten unsere kognitiven Fähigkeiten beeinflussen können, Kinder von Muskeltraining profitieren und ob unser Wasser vielleicht aus zwei Flüssigkeiten besteht. Plus: Artemis 2 – Aufbruch zum Mond geglückt
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