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Schwerpunkt Schwarze Löcher: Was wäre, wenn … man in ein Schwarzes Loch fiele?

Wie eine Raumsonde in die Finsternis stürzte. Ein Missionsbericht
Schwarzes Loch vor der Milchstraße
Das ist ja wirklich beeindruckend«, sagte Snaut und lehnte sich in seinem Sessel zurück. »Ja, das kann man wohl sagen«, antwortete Falkner, der dicht hinter ihm stand. Beide Männer blickten gespannt auf ein Computerdisplay, über das Bilder und Zahlen flimmerten. Die Klimaanlage brummte leise.

Snaut war Kommandant des Raumschiffs »Kronos«, Falkner wissenschaftlicher Offizier an Bord. Die beiden hatten sich auf der Kommandobrücke getroffen, um die Ergebnisse einer viel beachteten Mission zu besprechen – eines Flugs ins Innere eines Schwarzen Lochs nämlich.

Die Mission war ohne Komplikationen verlaufen. Zunächst war die Kronos in die Nähe eines Schwarzen Lochs geflogen und hatte dort die kleine Raumsonde »Intruder« ausgesetzt. Von der Schwerkraft angezogen, fiel die Sonde daraufhin in das Loch. Mit Kameras, Geschwindigkeits- und Entfernungsmessern an Bord hatte sie ihren Sturz aufgezeichnet und die Daten an die Kronos gesendet. Es handelte sich um das erste Experiment in der Geschichte, das den freien Fall in ein Schwarzes Loch dokumentierte. Die beteiligten Forscher, zu denen Snaut und Falkner gehörten, hatten die Ergebnisse natürlich kaum erwarten können.

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