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Schwerpunkt Schwarze Löcher: Was wäre, wenn … man in ein Schwarzes Loch fiele?

Wie eine Raumsonde in die Finsternis stürzte. Ein Missionsbericht
Schwarzes Loch vor der Milchstraße
Das ist ja wirklich beeindruckend«, sagte Snaut und lehnte sich in seinem Sessel zurück. »Ja, das kann man wohl sagen«, antwortete Falkner, der dicht hinter ihm stand. Beide Männer blickten gespannt auf ein Computerdisplay, über das Bilder und Zahlen flimmerten. Die Klimaanlage brummte leise.

Snaut war Kommandant des Raumschiffs »Kronos«, Falkner wissenschaftlicher Offizier an Bord. Die beiden hatten sich auf der Kommandobrücke getroffen, um die Ergebnisse einer viel beachteten Mission zu besprechen – eines Flugs ins Innere eines Schwarzen Lochs nämlich.

Die Mission war ohne Komplikationen verlaufen. Zunächst war die Kronos in die Nähe eines Schwarzen Lochs geflogen und hatte dort die kleine Raumsonde »Intruder« ausgesetzt. Von der Schwerkraft angezogen, fiel die Sonde daraufhin in das Loch. Mit Kameras, Geschwindigkeits- und Entfernungsmessern an Bord hatte sie ihren Sturz aufgezeichnet und die Daten an die Kronos gesendet. Es handelte sich um das erste Experiment in der Geschichte, das den freien Fall in ein Schwarzes Loch dokumentierte. Die beteiligten Forscher, zu denen Snaut und Falkner gehörten, hatten die Ergebnisse natürlich kaum erwarten können.

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Sterne und Weltraum – Explosion in Andromeda – Die Supernova von 1885

Die Supernova S Andromedae, die sich außerhalb unserer Galaxis in einer Entfernung von rund 2,5 Millionen Lichtjahren in der Andromedagalaxie ereignete, wurde von dem Astronomen Ernst Hartwig schon im Jahr 1885 entdeckt. Er schrieb damit Astronomiegeschichte. Heute setzen Instrumente wie das neue 4MOST Maßstäbe für die Forschung. Es kann mehr als 2000 Objekte am Himmel gleichzeitig ins Visier nehmen – Sternbeobachtung von den Anfängen bis ins digitale Zeitalter. Darüber hinaus: Schwarze Löcher, die nach dem Verschlingen eines Sterns nach einiger Zeit im Radiobereich wieder aufleuchten, die Geburt eines weißen Zwerges durch eine Sternkollision sowie unser Praxistipp zur Beobachtung des Südhimmels mit Remote-Teleskopen von zu Hause aus.

Spektrum - Die Woche – Gibt es Gott, Heino Falcke?

Gibt es Gott? Der Astrophysiker Heino Falcke sagt ja – und erklärt im Interview, warum Naturgesetze für ihn »Schöpfungsworte« sind. Außerdem: Vogelgrippe bei Katzen, die erste namentlich bekannte Autorin der Weltgeschichte und die Suche nach dem Wrack von MH370. Das und mehr in »Die Woche«.

Sterne und Weltraum – Raumzeit: Experimente zur Quantennatur

Die Relativitätstheorie Albert Einsteins ist das Meisterwerk zur Beschreibung der Schwerkraft. Seit Jahrzehnten steht aber die Frage im Raum, ob die Gravitation auf submikroskopischen Längenskalen modifiziert werden muss. Gibt es quantenhafte Austauschteilchen, die Gravitonen? In unserem Titelbeitrag stellen wir Überlegungen vor, wie man experimentell eine Quantennatur der Raumzeit testen könnte. Im zweiten Teil unseres Artikels zur Urknalltheorie beleuchten wir alternative Ansätze zur Dunklen Energie: das Local-Void- und das Timescape-Modell. Außerdem: Teil zwei unserer Praxistipps für die Astrofotografie mit dem Smartphone – Mond und Planeten im Fokus, die Ordnung im Chaos des Dreikörperproblems und woher stammen erdnahe Asteroiden?

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