Direkt zum Inhalt
Login erforderlich
Dieser Artikel ist Abonnenten mit Zugriffsrechten für diese Ausgabe frei zugänglich.

Exoplaneten: Die 7 Planeten um TRAPPIST-1

Tausende Exoplaneten sind bekannt, aber die fremden Welten um den Roten Zwerg TRAPPIST-1 sind besonders: Gleich sieben auf einen Streich wurden dort gefunden, und alle ähneln unserer Erde. Nun gibt es dank weiterer Beobachtungen neue Erkenntnisse über Masse, Größe, Aufbau und Oberfläche dieser faszinierenden Exoplaneten. Wie steht es um die Vorkommen von Eisen und Wasser?
Sieben erdähnliche Exowelten

In jeder Nacht ereignet sich dasselbe Spektakel. Das Licht der Sonne verschwindet hinter dem Horizont und ermöglicht uns dadurch, in die Tiefen des Alls zu blicken. Ein Nachthimmel voller Sterne eröffnet sich uns. Aber die klare Nacht ist nicht nur voller Sterne, sondern es wimmelt dort geradezu von Planeten.

Natürlich sind diese Körper außerhalb des Sonnensystems, Exoplaneten genannt, nur in wenigen Fällen direkt mit Tele­skopen zu sehen, aber sie verraten sich durch kleine Änderungen im Licht ihrer Zentralsterne. Denn die Planeten können Schwankungen in der Helligkeit des Sternlichts und in dessen Farbe verursachen – so lässt sich indirekt auf die Existenz von Planeten schließen. Daraus können wichtige Eigen­schaften ermittelt werden: Masse und Durchmesser. Die Veränderungen sind jedoch kleine Signale im Sternlicht, und es hat daher bis in die Mitte der 1990er Jahre gedauert, bis man die notwendige Technologie zu ihrer Messung entwickelt hatte. Für die erste Entdeckung eines Planeten um einen sonnenähnlichen Stern im Jahr 1995 wurde im Herbst 2019 der Nobelpreis verliehen.

Kennen Sie schon …

Sterne und Weltraum – Sterne am Tempolimit: Was beschleunigt die galaktischen Raser?

Hyperschnellläufer sind Sterne, die mit Hunderten bis Tausenden Kilometern pro Sekunde durchs All rasen. Wir gehen der Frage nach, welche gewaltigen Prozesse solche Ausreißer beschleunigen und woher sie stammen. Darüber hinaus berichten wir über das ESA Weltraumteleskop CHEOPS, mit dem seit 2019 äußerst präzise Daten über bereits bekannte Exoplaneten gesammelt werden, die Grundlage für neue Entdeckungen sind. Die Mission hat sich als so erfolgreich erwiesen, dass sie möglicherweise bis 2029 weiterläuft. Unsere Autorin zieht eine Zwischenbilanz und zeigt, welche exotischen Welten CHEOPS bereits enthüllt hat. Im Beobachtungsteil richten wir den Blick auf die Sonnenfinsternis am 12. August 2026 über Europa. In Deutschland wird sie als tief stehende partielle Finsternis sichtbar sein. Unser Autor erklärt, was Sie als Beobachter wissen müssen: vom Verlauf des Totalitätsstreifens über die Standortwahl bis zur sicheren Beobachtung und fotografischen Dokumentation.

Spektrum - Die Woche – Ein seltsames Phänomen der Relativitätstheorie

Ein seltsames Phänomen der Relativitätstheorie ließ sich nun im Labor sichtbar machen: Der Terrell-Penrose-Effekt. Darum geht es im Titelbeitrag dieser Ausgabe der »Woche«. Plus: Das CHEOPS-Jubiläum, die messinische Salinitätskrise, wie Yoga das Gehirn verändert und mehr.

Spektrum - Die Woche – Ein alter KI-Ansatz für wahre maschinelle Intelligenz?

Wahre maschinelle Intelligenz – Transparenz und feste Regeln zeigen einen Weg, die KI die Fähigkeit geben könnte, logische Schlüsse zu ziehen. Außerdem: Eisen für die Energiewende verbrennen, das Paradoxon fehlender Information im Universum und Schaden Energydrinks dem Gehirn Jugendlicher?

Schreiben Sie uns!

Beitrag schreiben

Wir freuen uns über Ihre Beiträge zu unseren Artikeln und wünschen Ihnen viel Spaß beim Gedankenaustausch auf unseren Seiten! Bitte beachten Sie dabei unsere Kommentarrichtlinien.

Tragen Sie bitte nur Relevantes zum Thema des jeweiligen Artikels vor, und wahren Sie einen respektvollen Umgangston. Die Redaktion behält sich vor, Zuschriften nicht zu veröffentlichen und Ihre Kommentare redaktionell zu bearbeiten. Die Zuschriften können daher leider nicht immer sofort veröffentlicht werden. Bitte geben Sie einen Namen an und Ihren Zuschriften stets eine aussagekräftige Überschrift, damit bei Onlinediskussionen andere Teilnehmende sich leichter auf Ihre Beiträge beziehen können. Ausgewählte Zuschriften können ohne separate Rücksprache auch in unseren gedruckten und digitalen Magazinen veröffentlicht werden. Vielen Dank!

Bitte erlauben Sie Javascript, um die volle Funktionalität von Spektrum.de zu erhalten.