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Springers Einwürfe: Wenn Dinge verschwinden

Als Kind war ich abergläubisch. Auf dem Weg zur Schule vermied ich es, auf Gehsteigfugen zu treten, weil ich – aus Gründen, die ich heute nicht mehr weiß – glaubte, das würde mich vor Unheil bewahren. So trippelte ich mit eigenwilligen Tanzschritten über das Pflaster, damit mich böse Mitschüler nicht boxten, strenge Lehrer mich nicht in die Ecke stellten und mir überhaupt alles Schlimme erspart bliebe. Heute bin ich natürlich über so etwas hinaus. Weder die Macht der Gestirne nehme ich ernst noch Freitag, den 13., weder das schlechte Omen einer schwarzen Katze noch das Gesetz der Serie. Ich lasse nur natürliche Zusammenhänge gelten, alles andere – das Übersinnlich-Übernatürliche – ist für mich bloß Produkt von Irrund Aberglauben. Ich bin überzeugter Naturalist. Besser gesagt, mehr oder weniger...
Mai 2011

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum der Wissenschaft Mai 2011

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