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Spektrum-Essay: Stammzellen: Wer hat in diesem Land die Moral gepachtet?

Die Debatte um moralisch brisante Forschungen wird bei nächster Gelegenheit wieder aufflammen. Anmerkungen zur Novellierung des Stammzellimportgesetzes
Der Deutsche Bundestag entschied am 12. April. Mit deutlicher Mehrheit wurde der Stichtag zum Import von embryonalen Stammzellen vom 1. Januar 2002 auf den 1. Mai 2007 verschoben. Zudem präzisierte der Gesetzgeber missverständliche Formulierungen zur Rechtslage für deutsche Wissenschaftler, die im Ausland an embryonalen Stammzellen forschen: Sie werden fortan nur bestraft, wenn sie im Inland unrechtmäßig an Stammzellen arbeiten. Damit sind die juristischen Rahmenbedingungen der embryonalen Stammzellforschung in Deutschland geklärt. Freilich: Die politische Entscheidung des Deutschen Bundestages kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die moralischen Konflikte weiterhin bestehen bleiben.

Die Debatte dürfte nur vorläufig beendet sein und bei nächster Gelegenheit wieder aufflammen. Und sie gab Auskunft über Grundhaltungen in Deutschland, die sich auch auf den Wissenschaftsstandort auswirken. Worum ging es also? Zunächst sollte man zwei Fragen auseinanderhalten: die Frage nach der Moral und die Frage nach der Wahrscheinlichkeit von Erfolgen.

So war in der Debatte immer wieder das Argument zu vernehmen...
Juni 2008

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum der Wissenschaft Juni 2008

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