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Rezension: Wider den Katastrophenkonsens

Keine Uhrzeit wird so oft zitiert wie "fünf vor zwölf". Dann naht nicht etwa die verdiente Mittagspause, sondern das Ende der Welt. Atomkraftgegner sehen es kommen, weil immer noch kein Endlager für den strahlenden Müll gefunden wurde und jederzeit ein marodes Atomkraftwerk in Osteuropa hochgehen könnte; Gentechnikgegner, weil gentechnisch veränderte Kartoffeln nun auch in Deutschland angebaut werden dürfen; und Artenschützer, weil Wälder in rasantem Tempo vernichtet werden. Die Uhren des Autorenduos Dirk Maxeiner und Michael Miersch zeigen eine frühere, weit weniger beängstigende Uhrzeit, etwa zwölf vor fünf. In ihrem neuen Buch haben sie zahlreiche ihrer Kolumnen zusammengetragen, die in der "Welt" erschienen sind.

Kein Zweifel: Diese Journalisten sind Optimisten. Das war wohl früher anders, als beide noch leitende Redakteure beim Umweltmagazin "Natur" waren und über Waldsterben, Robbensterben, Insektensterben und Vogelsterben schrieben. Für positive Umweltmeldungen...
August 2009

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum der Wissenschaft August 2009

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