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Chemie: Widerspenstiger Stickstoff gezähmt

Zwei äußerst unwillige Partner hat eine Arbeitsgruppe aus Deutschland nahezu gewaltfrei miteinander gekoppelt: Das Team um Holger Braunschweig von der Universität Würzburg brach eine der stabilsten Bindungen der Chemie und verband zwei Moleküle herkömmlichen Luftstickstoffs zu einer Viererkette. Wie die Gruppe im Fachblatt »Science« berichtet, funktioniert der neue Syntheseweg bei minus 30 Grad Celsius und unter einem Stickstoffdruck von rund vier Bar. Als Nächstes will das Forscherteam die neuen Stickstoffketten in organische Moleküle integrieren, die für Medizin und Pharmazie relevant sind, beispielsweise blutgefäßerweiternde Medikamente …

Juni 2019

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum der Wissenschaft Juni 2019

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  • Quelle
Science 10.1126/science.aav9593, 2019