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Assyrien: Wie auf Erden, so im Himmel?

In den ersten Stadtkulturen des Alten Orients beteten die Menschen zur Göttin Inanna. Doch alle irdische Macht lag offenbar in Männerhänden
Eine Aufgabe der Mythen in frühen Gesellschaften war es, das Wissen um übergeordnete Sinnsysteme von einer Generation zur nächsten weiterzureichen. Sie waren gesellschaftliche Produkte, tief in den jeweiligen Gemeinschaften verwurzelt. Eine Analyse zeigt, dass die mesopotamische Götterwelt in vieler Hinsicht jener der Menschen ähnelte. Es liegt deshalb nahe, auch Parallelen zwischen den jeweiligen sozialen Systemen zu suchen. Inanna hätte dann aber ein weltliches Pendant haben sollen: eine Frau in einer machtvollen Position, eine Priesterin oder Königin. Doch dafür gibt es keinerlei Beleg, im Gegenteil.
05/10

Dieser Artikel ist enthalten in epoc 05/10

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