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Astronomie und Praxis: Sternwarten: Die Flucht vor dem Licht

Viele Sternfreunde träumen davon, sich ein eigenes Observatorium zu bauen – und das Angebot gebrauchsfertiger Kuppeln auf dem Markt ist verlockend. Doch wie aufwändig ist die Realisierung im Detail? Hier schildert ein Amateurastronom, wie er eine Sternwarte auf dem Dach seines Wohnhauses errichtete und damit der Straßenbeleuchtung entfloh.
Die Dachsternwarte von Herwig Diessner

Die faszinierende Schönheit unseres Nachthimmels erfreut viele Hobbyastronomen, aber meist steht ihnen hierfür nicht der ideale Beobachtungsort zur Verfügung – beispielsweise, weil künstliche Beleuchtung stört. So stellt sich häufig die Frage nach dem bestmöglichen Kompromiss aus einem dunklen Himmel und der Rüstzeit für die Anreise zu einer geeigneten Beobachtungsstelle und den Aufbau des Teleskops. Mit schwerer Ausrüstung oder kleinem Kofferraum ist der Transport der Geräte schwierig bis unmöglich. Zuhause im Wohnort stört zwar oft helles Licht aus der Umgebung, doch dafür könnte man an der richtigen Stelle das Teleskop permanent aufgebaut lassen und so viel mehr Zeit für die Beobachtung nutzen.

Auch wenn im heimischen Garten die Sicht durch Nachbarhäuser eingeschränkt ist oder durch helle Straßenbeleuchtung gestört wird, so lässt sich eine Alternative finden: Der Rückzug auf das Hausdach. Hier möchte ich beispielhaft vorstellen, wie ich meine eigene Dachsternwarte realisierte.

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