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Philipp II.: Der Aufstieg Makedoniens zur Macht

Der junge König Alexander III. eroberte ein Weltreich und ging in die Geschichte ein. Die Grundlagen dieser beispiellosen Karriere aber legte sein Vater, König Philipp II. von Makedonien.

Die Landschaft Makedonien liegt im Norden Griechenlands, durch das mächtige Bergmassiv des Olymp von seinen Nachbarn abgeriegelt, zudem ohne Zugang zum Meer. In der griechischen Geschichte spielte Makedonien deshalb lange Zeit eine Nebenrolle. Es gab keine großen Städte, die meisten Einwohner lebten von der Landwirtschaft und sprachen einen weiter südlich schwer verständlichen Dialekt. An der Spitze der Gesellschaft stand ein König, der seine Position stets aufs Neue gegen einen starken Adel behaupten musste. Von einer Zentralgewalt konnte in jener Phase keine Rede sein, und eine zentralisierte Verwaltung war nur in Ansätzen greifbar – die südlich des Olymp lebenden Griechen hielten die Makedonen für rückständig und fremdartig.

Dazu kamen enge Verbindungen mit Illyrern und Thrakern, die ohnehin nicht zum Kreis der Hellenen gehörten und diesen somit automatisch als Barbaren galten. Der athenische Politiker Demosthenes (384–322 v. Chr.) nutzte diese Vorurteile als Argument in seinen Warnungen vor Philipp II. Dieser sei kein Grieche und nicht einmal ein Barbar, sondern bloß ein Schurke aus einem Land, in dem man früher nicht einmal brauchbare Sklaven kaufen konnte ...

Spezial Archäologie - Geschichte - Kultur 1/2019

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum der Wissenschaft Spezial Archäologie - Geschichte - Kultur 1/2019

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  • Quellen

Engels, J.: Philipp II. und Alexander der Große. Wissenschaftliche Buchgsellschaft, Darmstadt 2006

Fündling, J.: Philipp II. von Makedonien. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2014