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Springers Einwürfe: Wie funktioniert ein Aufstand?

Kürzlich stand ich in Boston vor einem Denkmal, das einen stolz ins Weite schauenden Mann in altertümlicher Kleidung zeigte. Darunter stand: "Samuel Adams (1722 – 1803). A Patriot. He Organized the Revolution and Signed the Declaration of Independence." Davor paradierten Soldaten, manche historisch kostümiert, andere in modernen Tarnuniformen. Denn heute sind die USA, die einst aus dem Aufstand gegen die britische Kolonialherrschaft hervorgingen, selbst in mehreren Teilen der Welt führend an der Niederschlagung von Rebellionen beteiligt, insbesondere in Irak und Afghanistan. Dort handelt es sich freilich nicht mehr um klassische antikoloniale Unabhängigkeitskriege, sondern um dezentrale Widerstandsbewegungen, die mit terroristischen Einzelaktionen einen "asymmetrischen Krieg" gegen multinational unterstützte und dennoch schwache Regierungen führen.

Haben diese modernen Aufstände etwas gemeinsam? Eine Gruppe von Forschern um den britischen Physiker und Komplexitätstheoretiker Neil F. Johnson, seit Kurzem an der University of Miami (Florida) tätig, behauptet, sein quantitatives Modell könne einen generellen Mechanismus dahinter offenbaren...
Februar 2010

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum der Wissenschaft Februar 2010

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