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Neue Medien: »Videotherapie wirkt«

In der Corona-Pandemie finden viele ­Behandlungen per Video statt. Der Psychologe und Psychotherapeut Harald ­Baumeister erläutert Chancen und Grenzen der virtuellen Sitzungen.

Herr Baumeister, seit uns das Coronavirus zum Abstandhalten zwingt, nutzen die Menschen viel häufiger Videokonferenzen. Manche sind begeistert, andere genervt. Wie geht es Ihnen damit?
Wenn ich viele hintereinander habe, merke ich schon, dass es anstrengend wird. Ich werde dann müde und ­bekomme auch mal trockene Augen. Wie immer muss man sich an solch ein neues Medium erst gewöhnen. Auf der anderen Seite schätze ich die Verfügbarkeit, die niedrige Barriere und die Zeitersparnis. In der ­Pandemie haben sich Videokonferenzen ja durchaus ­bewährt. Man kommt zusammen, wo man sonst nicht zusammengekommen wäre... 

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  • Quellen

Batastini, A. B. et al.: Are videoconferenced mental and behavioral health services just as good as in-person? A meta-analysis of a fast-growing practice. Clinical Psychology Review 83, 2021

Norwood, C. et al.: Working alliance and outcome ­effectiveness in videoconferencing psychotherapy: A systematic review and noninferiority meta‐analysis. Clinical Psychology & Psychotherapy 25, 2018

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