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Astronomie und Praxis: Beobachtungen: Wie hoch fliegt ein Meteor?

Ein einfaches Verfahren erlaubt es, die Höhe eines Meteors über dem Erdboden näherungsweise zu ermitteln. Die Grundlage hierfür bilden zwei Himmelsfotos, die zeitgleich an verschiedenen Orten aufgenommen wurden. Dies lässt sich am Beispiel eines besonders hellen Meteors des Perseidenstroms veranschaulichen.
Perseidenstrom des Jahres 2015
Der im August 2015 sichtbare Sternschnuppenstrom der Perseiden übberraschte den Autor, Gundo Klebsattel, mit einem besonders hellen Meteor, einem "Boliden". Zufällig fand er auf der Website von Sterne und Weltraum, in der Online-Rubrik "Leserbilder", eine zweite Aufnahme, die zeitgleich an einem anderen Ort entstanden war, und dieselbe Leuchtspur enthielt. Der Amateurastronom wusste, dass sich unter solchen Voraussetzungen die Höhe des Meteors über dem Erdboden berechnen lässt. Sein Beitrag beschreibt das Verfahren mit Hilfe einfacher Formeln und ist ohne Vorkenntnisse verständlich.

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Riesenradiogalaxien, verschwundene Meteoriten und die Jagd nach Dunkler Materie: Unsere Milchstraße wirkt winzig, wenn man Sie mit den Radiogalaxien und ihren Materiestrahlen vergleicht. Ein Forscherduo hat die größten dieser Giganten untersucht und erklärt unter anderem ihren Einfluss bei der Magnetisierung des intergalaktischen Raums. Darüber hinaus: Der 15 Tonnen schwere El-Ali-Meteorit in Somalia sorgte für ein echtes Krimidrama: Erst ein seltener Fund, dann spurlos verschwunden. Und im Herzen unserer Galaxis könnten Gammastrahlen Hinweise auf die geheimnisvolle Dunkle Materie liefern, denn neue Auswertungen des Fermi-Observatoriums deuten auf einen möglichen Überschuss hin. Auf der Erde erobern Smart-Teleskope die Hobbyastronomie und versprechen beeindruckende Astrofotos mit minimalem Aufwand – wie gut sind die Kleinteleskope wirklich und was muss man für gute Ergebnisse können?

Spektrum Kompakt – Astrofotografie

Sternenklare Nächte bieten einen atemberaubenden Blick ins All. Leider können Handykameras diese Schönheit nicht aufnehmen – oder doch? Mit ein paar Tricks gelingen auch mit dem Smartphone eindrucksvolle Himmelsaufnahmen. Alternativ kann man sich eine Ministernwarte in den eigenen Garten bauen.

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Das Very Large Telescope, das seit dem Jahr 2000 beeindruckende Aufnahmen mit seinen vier kombinierbaren 8-Meter-Spiegeln liefert, ist der Auftakt unserer dreiteiligen Serie über Observatorien in der chilenischen Atacama. Lesen Sie unseren Insiderbericht über die Arbeit und Technik des ESO-Riesenteleskops. Wir blicken mit der Raumsonde Juno in die Vulkanschlünde des Jupitermonds Io und und zeigen, wie Wissenschaftler das Phänomen von Glitches – der kurzzeitigen Rotationsbeschleunigung von Neutronensternen – simulieren. Weiter testen wir, wie sich eine innovative neue Astrokamera mit integriertem Nachführsensor im Praxiseinsatz bewährt.

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