Direkt zum Inhalt
Login erforderlich
Dieser Artikel ist Abonnenten mit Zugriffsrechten für diese Ausgabe frei zugänglich.

Blick in die Forschung: Kurzberichte: Wie man eine Supernova vorhersagt

Im Jahr 2037 soll am Himmel ein neuer Stern sichtbar werden. Allerdings ist das keine mystische Prophezeiung, sondern einfach eine Konsequenz der Krümmung der Raumzeit.
Supernova mal drei

Prophezeiungen über das Auftauchen neuer Sterne am Himmel findet man für gewöhnlich eher im mythologischen Kontext. Nun jedoch versucht sich eine Arbeitsgruppe um Steven A. Rodney von der University of South Carolina in Columbia ebenfalls auf dem Gebiet.

Wie das Team in »Nature Astronomy« schreibt, wird um das Jahr 2037 herum eine Supernova aufleuchten. Allerdings ist diese Prognose ein bisschen geschummelt: Das Team hat die Sternexplosion – mutmaßlich eine Supernova des Typs Ia – bereits gesehen. Sie fand hinter einem Galaxienhaufen statt, der als Gravitationslinse wirkt und mehrere Abbilder der Explosion erzeugt, die in unterschiedlichen zeitlichen Abständen sichtbar werden. Drei Abbilder der Supernova sind bereits nacheinander im Infraroten erschienen – doch das vierte lässt noch fast 16 Jahre auf sich warten.

Kennen Sie schon …

Sterne und Weltraum – Kugelsternhaufen

Kugelsternhaufen: Tipps für Sommernächte - Gaia sieht James Webb: Weltraumteleskop fotografiert Nachbarn - Ein Jahr auf Mars: Bilanz zum Rover Perseverance - Explodierte Kuh: Superhelle Supernova strahlt noch heute

Spektrum - Die Woche – Der Krieg, der bekannt vorkommt

Der Krieg in der Ukraine und der Winterkrieg 1939/40 zwischen Finnland und der Sowjetunion haben einige Gemeinsamkeiten. Welche das sind, erklären wir in dieser »Woche«. Außerdem geht es um die Sucht nach schlechten Nachrichten und um die ältesten Landpflanzen der Erde.

Spektrum - Die Woche – »Wir decken Kriegsverbrechen auf der ganzen Welt auf.«

In dieser »Woche« unterhalten wir uns mit einer Journalistin, die für das Recherchenetzwerk Bellingcat arbeitet. Sie erzählt uns, wie Kriegsverbrechen aufgedeckt werden – auch in der Ukraine. Außerdem beschäftigen wir uns mit zwei Mythen: einem im Gehirn und einem unter dem Antarktiseis.

Schreiben Sie uns!

Beitrag schreiben

Wir freuen uns über Ihre Beiträge zu unseren Artikeln und wünschen Ihnen viel Spaß beim Gedankenaustausch auf unseren Seiten! Bitte beachten Sie dabei unsere Kommentarrichtlinien.

Tragen Sie bitte nur Relevantes zum Thema des jeweiligen Artikels vor, und wahren Sie einen respektvollen Umgangston. Die Redaktion behält sich vor, Zuschriften nicht zu veröffentlichen und Ihre Kommentare redaktionell zu bearbeiten. Die Zuschriften können daher leider nicht immer sofort veröffentlicht werden. Bitte geben Sie einen Namen an und Ihren Zuschriften stets eine aussagekräftige Überschrift, damit bei Onlinediskussionen andere Teilnehmende sich leichter auf Ihre Beiträge beziehen können. Ausgewählte Zuschriften können ohne separate Rücksprache auch in unseren gedruckten und digitalen Magazinen veröffentlicht werden. Vielen Dank!