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Computergestützte Psychiatrie: Mathematik der Psyche

Mathematik der PsycheLaden...

Eine psychiatrische Klinik im Jahr 2035. Seit einigen Wochen ist die Patientin völlig lustlos, schläft schlecht und fühlt sich oft müde oder beklommen. Früher hätte der Arzt anhand der geschilderten Symptome eine Diagnose gestellt und vermutlich Antidepressiva verschrieben. Da er jedoch auf dem neuesten Stand der Forschung ist, empfiehlt er zunächst eine Untersuchung mittels bildgebender Verfahren.

Die Ergebnisse des Hirnscans werden von einem Computerprogramm ausgewertet. Während der Arzt zunächst von einer klassischen Depression ausging, sprechen die Daten eher für eine bipolare Störung, die sich anfangs in depressiver Verstimmung zeigt. Am Ende erhält die Patientin eine individuell auf sie zugeschnittene Behandlung, in die sowohl die klinische Erfahrung des Mediziners als auch die Empfehlungen der Software einfließen.

Sieht so die Psychiatrie von morgen aus? Bislang werden Erkrankungen wie Depression oder Schizophrenie allein …

8/2020

Dieser Artikel ist enthalten in Gehirn&Geist 8/2020

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  • Infos
QuellenCorcoran, C. M. et al.: Prediction of psychosis across protocols and risk cohorts using automated language analysis. World Psychiatry 17, 2018Drysdale, A. T. et al.: Resting-state connectivity biomarkers define neurophysiological subtypes of depression. Nature Medicine 23, 2017Frässle, S. et al.: Predicting individual clinical trajectories of depression with generative embedding. NeuroImage: Clinical 26, 2020Stephan, K. E. et al.: Hat Computational Psychiatry Relevanz für die klinische Praxis der Psychiatrie? Zeitschrift für Psychiatrie, Psychologie und Psychotherapie 65, 2017