Wie tickt die chemische Uhr und damit das Sternenalter der inneren Milchstraße?
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Blick in die Forschung - Kurzberichte : Wie tickt die chemische Uhr der inneren Milchstraße?
Mit Hilfe des Satelliten CoRoT spürten Forscher eine Gruppe roter Riesensterne auf, die ihrer chemischen Zusammensetzung nach aus der Frühphase des Milchstraßensystems stammen sollten. Sie stellten sich nach asteroseismischen Untersuchungen jedoch als relativ jung heraus.
Bereits in unserer unmittelbaren Sonnenumgebung gibt es sowohl Sterne, die mehr als zehn Milliarden Jahre und damit fast so alt sind wie unser Milchstraßensystem, als auch Sterne, die erst vor wenigen Millionen Jahren entstanden. Leider lässt sich das Alter eines Sterns nicht unmittelbar bestimmen, sondern nur indirekt anhand von Messgrößen, die sich im Lauf der Zeit ändern. Dazu zählen die Temperatur, die Helligkeit und die Rotation. Eine genaue Kenntnis des Alters von Sternen ist aber zum Beispiel für die Theorien der Planetenbildung unerlässlich – genau wie auch für die Erforschung der Entstehung unserer eigenen Galaxie.
Sterne und Weltraum – Explosion in Andromeda – Die Supernova von 1885
Die Supernova S Andromedae, die sich außerhalb unserer Galaxis in einer Entfernung von rund 2,5 Millionen Lichtjahren in der Andromedagalaxie ereignete, wurde von dem Astronomen Ernst Hartwig schon im Jahr 1885 entdeckt. Er schrieb damit Astronomiegeschichte. Heute setzen Instrumente wie das neue 4MOST Maßstäbe für die Forschung. Es kann mehr als 2000 Objekte am Himmel gleichzeitig ins Visier nehmen – Sternbeobachtung von den Anfängen bis ins digitale Zeitalter. Darüber hinaus: Schwarze Löcher, die nach dem Verschlingen eines Sterns nach einiger Zeit im Radiobereich wieder aufleuchten, die Geburt eines weißen Zwerges durch eine Sternkollision sowie unser Praxistipp zur Beobachtung des Südhimmels mit Remote-Teleskopen von zu Hause aus.
Spektrum Kompakt – Die Sonne - Unser aktives Tagesgestirn
Ein Sonnenstrahl kann uns wärmen und ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Allerdings ist die Sonne nicht so friedlich, wie wir sie interpretieren. Auf ihrer Oberfläche toben Sonnenstürme, die Korona ist zwei Millionen Grad heiß und mit koronalen Massenauswürfen beeinflusst sie das Magnetfeld der Erde.
Sterne und Weltraum – Ursprung des Lebens
Ist unsere Erde der einzige Planet, der Leben hervorbrachte? Ist das Entstehen von Leben tatsächlich so selten und ist es nicht eine zwingende Konsequenz, sobald die Voraussetzungen dafür gegeben sind? Wir beleuchten die Entstehung des Lebens auf der Erde und ob sich dieser Vorgang anderswo im Weltraum wiederholen kann. Darüber hinaus informieren wir Sie über das Debakel um Boeings Starliner, das in einem unbemannten Rückflug von der ISS gipfelte. Sie erfahren von einem an der Gaia-Mission beteiligten Insider Details über das bevorstehende Ende der Mission und wir zeigen die erste hochaufgelöste Galaxienkarte des ESA-Teleskops Euclid. Weiter präsentieren wir Ihnen jede Menge astronomische Himmelsereignisse des Jahres 2025 und Sie erhalten den »Astro-Planer 2025«, mit dem Sie keines dieser Beobachtungs-Highlights verpassen.
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