Direkt zum Inhalt
Login erforderlich
Dieser Artikel ist Abonnenten mit Zugriffsrechten für diese Ausgabe frei zugänglich.

Gute Frage: Was unterscheidet Kunst von Kitsch?

Wahrnehmungs- und Sozialpsychologen gehen den Grundlagen künstlerischer Sichtweisen auf den Grund.
Claus-Christian Carbon und Stefan Ortlieb

Kaum ist Ostern vorbei, atmet man tief durch. Die allgegenwärtigen Hasen, die eben noch Schaufenster und Balkone bevölkerten, wandern zurück ins Lager – bis zum nächsten Jahr. Ein besonders beliebtes Motiv ist der fränkische Cousin des Oster­hasen, der so genannte Dürer-Hase. Dass es sich bei Albrecht Dürers berühmter Naturstudie eines jungen Feldhasen aus dem Jahr 1502 um Kunst handelt, wird niemand ernsthaft bestreiten. Aber gilt das auch für industriell gefertigte Dürer-Hasen aus Plastik wie im Bild links? Angesichts solcher Chimären aus Kunst und Kunststoff stellt sich die Frage: Wo hört eigentlich Kunst auf, und wo fängt Kitsch an? …

Kennen Sie schon …

Spektrum - Die Woche – »Wir decken Kriegsverbrechen auf der ganzen Welt auf.«

In dieser »Woche« unterhalten wir uns mit einer Journalistin, die für das Recherchenetzwerk Bellingcat arbeitet. Sie erzählt uns, wie Kriegsverbrechen aufgedeckt werden – auch in der Ukraine. Außerdem beschäftigen wir uns mit zwei Mythen: einem im Gehirn und einem unter dem Antarktiseis.

Spektrum der Wissenschaft – Künstliche Intelligenz: Künstliche Intelligenz

Informatik: Der Siegeszug der neuronalen Netze • Lernalgorithmen: Maschinen imitieren kindlichen Verstand • Ethik: Ein Roboter muss auch Nein sagen können

Spektrum - Die Woche – Der heilige Gral der Informatik

Unknackbare Computerprogramme – davon träumen Informatiker. Nun sind sie diesem Ziel einen Schritt näher gekommen. Wie, erfahren Sie in dieser Ausgabe, in der wir auch berichten, wann Ihr Bluthochdruck zu hoch ist und was sich dagegen tun lässt.

Schreiben Sie uns!

Beitrag schreiben

Wir freuen uns über Ihre Beiträge zu unseren Artikeln und wünschen Ihnen viel Spaß beim Gedankenaustausch auf unseren Seiten! Bitte beachten Sie dabei unsere Kommentarrichtlinien.

Tragen Sie bitte nur Relevantes zum Thema des jeweiligen Artikels vor, und wahren Sie einen respektvollen Umgangston. Die Redaktion behält sich vor, Zuschriften nicht zu veröffentlichen und Ihre Kommentare redaktionell zu bearbeiten. Die Zuschriften können daher leider nicht immer sofort veröffentlicht werden. Bitte geben Sie einen Namen an und Ihren Zuschriften stets eine aussagekräftige Überschrift, damit bei Onlinediskussionen andere Teilnehmende sich leichter auf Ihre Beiträge beziehen können. Ausgewählte Zuschriften können ohne separate Rücksprache auch in unseren gedruckten und digitalen Magazinen veröffentlicht werden. Vielen Dank!

  • Quellen

Ortlieb, S. A., Carbon, C.-C.: Kitsch oder Coping? Die biologischen Grundlagen der sozialen Motivation als Determinanten des ästhetischen Erlebens. In: Schwender, C. et al. (Hg.): Evolutionäre Ästhetik. Pabst, 2017

Ortlieb, S. A., Carbon, C.-C.: A functional model of kitsch and art: linking aesthetic appreciation to the dynamics of social motivation. Frontiers in Psychology 9, 2019