Direkt zum Inhalt

Wikinger (II): Die Häuptlinge des hohen Nordens

Auf den Lofoten, wo wochenlang keine Sonne scheint, regierten die Wikinger von Borg. Wie kamen sie zu Reichtum? Und warum verschwanden sie so plötzlich?

Fast 400 Jahre lang herrschten Wikingerhäuptlinge über den Hof von Borg. Bauten die Siedlung im hohen Norden Europas zur mächtigen Residenz aus, regierten frei und unabhängig. Doch um das Jahr 900 verließ Olaf, der wegen seiner buschigen, schwarzen Augenbrauen »Doppelbraue« oder im Altnordischen »Tvennumbrunni« genannt wurde, seinen Hof mitsamt seinen Leuten. Was trieb sie fort? Das gewaltige Haus auf der Lofoteninsel Vestvågøy weist keinerlei Brandspuren oder gewaltsame Zerstörungen auf.

Mit den Jahren verschwand die Wikingerresidenz unter dem Humus von Viehweiden und Äckern. »Ich hatte mir 1981 einen neuen Pflug gekauft, der fünf Zentimeter tiefer in den Boden eindrang«, erinnert sich der Bauer Frik Harald Bjerkli. Die Spur hinter dem Pflug aber sah irgendwie seltsam aus. Der Landwirt fragte den Hobbyarchäologen Kåre Ringstad um Rat, der seinen Augen nicht trauen wollte: In den Pflugfurchen tauchten nicht nur die Hinterlassenschaften von Feuern auf, sondern auch diverse Glasperlen und Keramikscherben ...

Spezial Archäologie - Geschichte - Kultur 4/2018

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum der Wissenschaft Spezial Archäologie - Geschichte - Kultur 4/2018

Kennen Sie schon …

Spezial Archäologie - Geschichte - Kultur 3/2018

Spektrum der Wissenschaft – Spezial Archäologie - Geschichte - Kultur 3/2018: Mumien (REM-Mannheim)

Mumien: Die geheimnisvollen Boten längst vergangener Kulturen • Tutanchamun: Vaterschaftstest nach 3300 Jahren • Inka: Opfer für die Götter der Anden • Friedhöfe: Wenn Körper nicht zu Staub zerfallen

35/2018

Spektrum - Die Woche – 35/2018

In dieser Ausgabe widmen wir uns dem Untergang des Universums, Wikingern und verdrängten Krankheiten.

30/2018

Spektrum - Die Woche – 30/2018

Lesermeinung

Beitrag schreiben

Wir freuen uns über Ihre Beiträge zu unseren Artikeln und wünschen Ihnen viel Spaß beim Gedankenaustausch auf unseren Seiten! Bitte beachten Sie dabei unsere Kommentarrichtlinien.

Tragen Sie bitte nur Relevantes zum Thema des jeweiligen Artikels vor, und wahren Sie einen respektvollen Umgangston. Die Redaktion behält sich vor, Leserzuschriften nicht zu veröffentlichen und Ihre Kommentare redaktionell zu bearbeiten. Die Leserzuschriften können daher leider nicht immer sofort veröffentlicht werden. Bitte geben Sie einen Namen an und Ihren Zuschriften stets eine aussagekräftige Überschrift, damit bei Onlinediskussionen andere Teilnehmer sich leichter auf Ihre Beiträge beziehen können. Ausgewählte Lesermeinungen können ohne separate Rücksprache auch in unseren gedruckten und digitalen Magazinen veröffentlicht werden. Vielen Dank!