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Rezension: Willensfreiheit, Schuld und Strafe

Michael Springer über "Freiheit, Schuld und Verantwortung" von Michael Pauen und Gerhard Roth, "Willensfreiheit und rechtliche Ordnung" von Ernst-Joachim Lampe, Michael Pauen und Gerhard Roth (Hg.), und "Entmoralisierung des Rechts" von Klaus-Jürgen Grün, Michel Friedman und Gerhard Roth (Hg.)
Viele Hirnforscher würden vermutlich folgender Aussage zustimmen: Der so genannte freie Wille ist eine Illusion, die sich umso mehr verflüchtigt, je genauer die Wissenschaft die neuronalen Prozesse betrachtet, die eine Handlung ausmachen. Insbesondere Gerhard Roth und Wolf Singer haben diese Position öffentlichkeitswirksam vertreten und damit eine lebhafte Debatte ausgelöst. Nachdem der Pulverdampf der ersten Polemik sich verzogen hat, wird ein recht komplizierter Frontverlauf zwischen Leugnern und Verteidigern der Willensfreiheit sichtbar. Die drei hier zu besprechenden Bücher untersuchen die Frage unter dem Aspekt, welche praktischen Folgen all das für unser Rechtssystem haben kann...
Februar 2010

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum der Wissenschaft Februar 2010

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