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Achtsamkeit: Willkommen im Jetzt!

Ungünstiges Verhalten ändern, Gedanken und Gefühle neu justieren – das bezweckt Psychotherapie üblicherweise. Anders achtsamkeitsbasierte Verfahren: Sie sollen Menschen helfen, den Moment zu akzeptieren, wie er ist. Denn das kann Stress, Depressionen und Schmerzen lindern.
Nach der zweiten Maß war meine Achtsamkeit passee. Dirndl, Bier und lautes Rumtata unterbanden jeden Kontakt zum Körper, jedes Horchen auf den eigenen Atem. Tief über den Krug gebeugt, redete ich stattdessen auf mein Gegenüber ein. Was ich zu erzählen hatte, wirkte eher deplatziert inmitten dieser Gaudi. Egal, es musste raus: Bevor ich an diesem Abend auf der »Wiesn« gelandet war, hatte ich gut sieben Stunden meditiert. Dabei hatte ich noch nie ernsthaft meditiert. Jetzt fühlte ich mich wie geladen …
Dezember 2006

Dieser Artikel ist enthalten in Gehirn&Geist Dezember 2006

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Literaturtipps:

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Germer, C. K. et al. (Hg.): Mindfulness and Psychotherapy. New York/London: Guilford Press, 2005.

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Grossmann, P. et al.: Mindfulness-Based Stress Reduction and Health Benefits: A Meta-Analysis. In: Journal of Psychosomatic Research 57(1), 2004, S. 35–43.

Heidenreich, T., Michalak, J. (Hg.): Achtsamkeit und Akzeptanz in der Psychotherapie. Ein Handbuch. Tübingen: DGTV, 2004.

Heidenreich, T., Michalak, J.: Achtsamkeit ("Mindfulness") als Therapieprinzip in Verhaltenstherapie und Verhaltensmedizin. In: Verhaltenstherapie 13, 2003, S. 264-274.

Heidenreich, T. et al.: Achtsamkeit: Konzeptuelle Aspekte und Ergebnisse zum Freiburger Achtsamkeitsfragebogen. In: Verhaltenstherapie 16, 2006, S. 33-40.

Kabat-Zinn, J.: Zur Besinnung kommen. Freiamt: Arbor, 2006.

Kabat-Zinn, J.: Gesund durch Meditation. München: Barth, 2001.

Renn, K.: Dein Körper sagt dir, wer du werden kannst. Focusing – Weg der inneren Achtsamkeit. Freiburg: Herder, 2006.

Segal, Z. et al.: Mindfulness-Based Therapy for Depression – A New Approach to Preventing Relapse. New York/ London: Guilford Press, 2002.