Direkt zum Inhalt
Login erforderlich
Dieser Artikel ist Abonnenten mit Zugriffsrechten für diese Ausgabe frei zugänglich.

Emotionstheorie: Wir sind, was wir fühlen

Was sind Emotionen? Wie entstehen sie – und wozu sind sie überhaupt gut? Neue Antworten auf uralte Fragen des Menschseins
Haben Sie schon einmal gezählt, wie viele verschiedene Gefühlszustände Sie im Lauf eines einzigen Tages durchleben? Noch vor dem Aufstehen freuen Sie sich auf den morgendlichen Kaffee oder Tee. Dann ärgern Sie sich über die U-Bahn, die Ihnen vor der Nase wegfährt. Neidisch beäugen Sie das schicke Handy eines anderen Pendlers oder fühlen sich vom Pitbull Ihres Sitznachbarn bedrängt. Im nächsten Moment stresst Sie der Gedanke an die lange To-do-Liste auf der Arbeit, oder es ist Ihnen peinlich, dass Sie den gestrigen Geburtstag Ihres Freunds vergessen haben.
Manche Emotionen nehmen uns vollständig in Beschlag, andere schwingen dezent im Hintergrund mit; einige sind schrecklich, viele einfach nur schön – alle aber kommen und gehen, ohne dass wir dies sonderlich beeinflus-sen könnten. So scheint es uns jedenfalls. Oft können wir nicht einmal einen Grund für ein bestimmtes Gefühl angeben, oder es fällt uns schwer auszumachen, was überhaupt in uns vorgeht ...
Juni 2008

Dieser Artikel ist enthalten in Gehirn&Geist Juni 2008

Kennen Sie schon …

12/2019

Spektrum - Die Woche – 12/2019

In dieser Ausgabe widmen wir uns Tsunamis, dem Trinkwasser und Gesichtern.

Kommunikation - Zwischen Konversation und Konflikt

Spektrum Kompakt – Kommunikation - Zwischen Konversation und Konflikt

Reden, streiten, sich versöhnen - Worte, die Menschen miteinander wechseln, beeinflussen nicht nur die Beziehung der Interagierenden, sondern auch deren Psyche und Taten.

1/2019 (Januar/Februar)

Spektrum Psychologie – 1/2019 (Januar/Februar)

Ob Freude, Trauer, Stolz oder Angst – wer einen breiten Mix aus Emotionen empfindet, lebt gesünder. Wir stellen das Konzept der Emodiversity vor.

Lesermeinung

Beitrag schreiben

Wir freuen uns über Ihre Beiträge zu unseren Artikeln und wünschen Ihnen viel Spaß beim Gedankenaustausch auf unseren Seiten! Bitte beachten Sie dabei unsere Kommentarrichtlinien.

Tragen Sie bitte nur Relevantes zum Thema des jeweiligen Artikels vor, und wahren Sie einen respektvollen Umgangston. Die Redaktion behält sich vor, Leserzuschriften nicht zu veröffentlichen und Ihre Kommentare redaktionell zu bearbeiten. Die Leserzuschriften können daher leider nicht immer sofort veröffentlicht werden. Bitte geben Sie einen Namen an und Ihren Zuschriften stets eine aussagekräftige Überschrift, damit bei Onlinediskussionen andere Teilnehmer sich leichter auf Ihre Beiträge beziehen können. Ausgewählte Lesermeinungen können ohne separate Rücksprache auch in unseren gedruckten und digitalen Magazinen veröffentlicht werden. Vielen Dank!

  • Infos
Literaturtipps

Damasio, A.: Descartes’ Irrtum. Fühlen, Denken und das menschliche Gehirn. dtv, München 1997.

Ekman, P.: Gefühle lesen. Wie Sie Emotionen erkennen und richtig interpretieren. SAV, Heidelberg 2007.

LeDoux, J.: Das Netz der Gefühle. Wie Emotionen entstehen. dtv, München 2001.

Zinck, A., Newen, A.: Classi­fying Emotion: A Developmental Account. In: Synthese 161(1), S. 1-25, 2008.