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Kernwaffen: Wozu neue Kernwaffen?

Zum ersten Mal seit zwanzig Jahren beabsichtigt die US-Regierung, einen neuen Nuklearsprengkopf zu produzieren. Das Vorhaben wirft eine Fülle von Fragen auf.
Wozu neue Kernwaffen?Laden...
Noch immer sind Hunderte amerikanischer Nuklearwaffen auf Ziele in Russland und anderswo gerichtet. Obwohl mit dem Untergang der Sowjetunion 1991 auch der Kalte Krieg mit seinem "Gleichgewicht des Schreckens" ein Ende fand, unterhalten die Vereinigten Staaten weiterhin ein Arsenal von rund zehntausend dieser Massenvernichtungswaffen. Russland, China, Frankreich, Indien, Israel, Pakistan und Großbritannien sind heute Verbündete der USA oder schlimmstenfalls unkriegerische Konkurrenten; alle außer Russland besitzen nur beschränkte Kernwaffenarsenale. Nordkorea und Iran haben zwar ein gespanntes Verhältnis zu den Vereinigten Staaten, verfügen aber noch nicht über die Fähigkeit, Amerika massiv zu bedrohen.

Die größte nukleare Gefahr scheint derzeit von einer "schmutzigen Bombe" auszugehen – einer mit radioaktivem Material bepackten konventionellen Bombe – oder von einem kleinen nuklearen Sprengkörper. Ein massives Nuklearwaffenarsenal dürfte aber Terroristen oder nichtstaatliche Gruppen kaum abschrecken, solche Waffen einzusetzen.

Im Moskauer Vertrag von 2002 über die Reduzierung strategischer Angriffswaffen haben sich die Vereinigten Staaten verpflichtet, ihr nukleares Offensivpotenzial mit der Zeit auf weniger als 2200 Sprengköpfe und Bomben zu reduzieren. Doch gleichzeitig wollen...
Februar 2008

Dieser Artikel ist enthalten in Spektrum der Wissenschaft Februar 2008

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